10.11.2011, 10:44 Uhr | dapd
Neue Daten zur Beschäftigungslage von der Bundesagentur für Arbeit. In Deutschland ist nach OECD-Kriterien bereits gut jeder fünfte Vollzeit-Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt - Schleswig-Holstein liegt an der Spitze.
Die Daten zur Beschäftigung berichtet die "Passauer Neue Presse" unter Berufung auf Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). Danach verdienten Ende vorigen Jahres 4,6 Millionen der rund 21 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten monatlich weniger als 1800 Euro brutto.
Nach der OECD-Definition liegt die Niedriglohnschwelle bei zwei Dritteln des mittleren, sogenannten Medianlohns. Im Osten sind das 1379 Euro, im Westen 1890 Euro. Nach BA-Daten haben Schleswig-Holstein mit 27 Prozent und Niedersachsen mit 25,2 Prozent die höchste Niedriglohnquote. In Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil bei 20,4 Prozent und in Mecklenburg-Vorpommern bei 23,8 Prozent. Bayern weist 20,6 Prozent, Baden-Württemberg 18,2 Prozent und Hessen 19,2 Prozent Niedriglohn-Stellen auf.
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Quelle: t-online.de , dapd
ralf schrieb:
am 15. Februar 2012 um 02:03:27
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Niedriglohnsektor
Ihr kennt doch alle den gängigen Spruch: "Hauptsache Arbeit!" Und solange dieser Lohnsektor nicht generell
verboten wird - werden die Unternehmer das immer mehr ausnutzen um Gewinne zu machen !!! Vollzeit arbeiten und dann noch Betteln gehen müssen wird doch staatlich unterstützt !!! Und nicht vergessen: Wir sind im Kapitalismus da ist Profit machen die erste Pflicht und irgendwann kommt erst der Mensch !!!
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Claus schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:24:47
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Niedriglohn
Niedriglohn bedeutet niedrige Rentenansprüche und damit Altersarmut. Weil einige wenige den Hals nicht voll genug bekommen
können werden in einigen Jahren eine Welle von Altersarmut in bisher unbekannten Maßen auf uns zu rollen. Wir sind alle davon betroffen (mit Ausnahme von unseren priviligierten Staatsbediensteten)
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Skydome schrieb:
am 15. November 2011 um 09:01:11
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Niedriglohnsektor
Sind wir doch selber schuld. Wir sollten die 1 Euro Jobs, die 400 Euro Jobs und die Zeitarbeit abschaffen und wenn wir dann
noch einen Mindestlohn von mindestens dem 1,5 fachen des Hartz4-Betrages festlegen, so wäre das Problem gelöst. Jetzt kommt mir Bitte keiner mit Arbeitsplatzvernichtung. Im Zuge des demographischen Wandels wird uns in den nächsten 5 - 10 Jahren die Arbeitskräfte ausgehen. Arbeitslos ist dann nur noch, wer ........ (dürfte es dann ja nicht mehr geben)
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