07.10.2011, 14:29 Uhr | dapd
Die Schuldenkrise hängt wie ein Damoklesschwert über der deutschen Konjunktur. Erste Experten korrigieren schon ihre Wachstumsprognosen deutlich nach unten - manche befürchten gar eine Rezession in Europa. Von dieser drohenden Krise ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt allerdings noch nichts zu spüren. Im Gegenteil: Eine von Deutschlands Schlüsselbranchen rüstet 2011 kräftig auf. So wird die Beschäftigtenzahl der Metall- und Elektroindustrie im laufenden Jahr um 150.000 steigen. Das gehe aus aus Berechnungen des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall hervor, meldet "Bild".
Demnach wir die Zahl der Stamm-Arbeitsplätze im laufenden Jahr von 3,49 auf 3,64 Millionen und damit um 150.000 steigen. Der Wirtschaftszweig sei damit weiter wichtigster Jobmotor des Landes. Zur Begründung wird Gesamtmetall-Chefvolkswirt Michael Stahl von der Zeitung mit den Worten zitiert: "In vielen Branchen sind wir Weltmarktführer und unsere Produkte auf der ganzen Welt gefragt."
Die Automobil-Sparte sei mit allein 32.000 zusätzlichen Stellen und der Maschinenbau mit rund 36.000 neuen Jobs im laufenden Jahr deutlich expandiert.
Die größten Industrien in Deutschland | |||
Industrie | Beschäftigte | Jobsuche | |
1. | Gesundheitsbranche | 4,26 Mio. | |
2. | Tourismus | 2,8 Mio. | |
3. | Logistikbranche | 2,5 Mio. | |
4. | IKT-Branche | 1,5 Mio. | |
5. | Elektroindustrie | 855.000 | |
6. | Maschinen- und Anlagebau | 873.000 | |
7. | Automobilindustrie | 790.000 | |
8. | Energien | 529.000 | |
9. | Lebensmittelindustrie | 500.000 | |
10. | Contact-Center-Branche | 450.000 | |
11. | Chemische Industrie | 445.000 | |
Quelle: t-online.de , dapd
sumsi schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 17:33:08
(2)
(0)
Jobwunder
Was sind denn das für Taschenspieler-Methoden? Die Zahl der neu Eingestellten mag ja stimmen, aber sicher werden diese nur
niedriglohn verdienen, das heißt, in Wirklichkeit zahlt der Steuerzahler die Differenz und die Firmen reiben sich die Hände.
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Roles 64 schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 13:29:12
(22)
(6)
Jobwunder in der Metallindustrie
Das ist doch nur alles Augenwischerei. In Berlin und Brüssel redet man alles schön. Die Schuldenkrise wird
uns weiterhin drücken. Vielleicht hat die Metallindustrie viele Menschen eingestellt. Aber die Metallindustrie ist auch schnell mit Kündigungen, was bei Zeitverträgen (länge Arbeitsvertag = Kündigungsfrist) sowieso entfällt. Ich habe das Gefühl, wir leben unter einer Käseglocke die von den Politikern aufgebaut und unterhalten wird. Am Schluss zahlen die Unter- und Mittelschichten das Ganze.
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Dan schrieb:
am 7. Oktober 2011 um 12:56:08
(30)
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Das glauben die doch selber nicht, oder?
Es mag ja sein, daß mehr Leutew eingestellt werden, aber jeder, der eingestellt wird, wird mit
Zeitvertrag eingestellt und nicht fest...die meisten werden sogar nur auf Leiharbeiterniveau eingestellt mit evtl. Aussicht auf Übernahme! Solche berichte spielen den Arbeitgebern noch in die Taschen! Die erzählen groß, wir brauchen mehr Mitarbeiter, wir haben soundsoviel Umsatz mehr, aber da wir ja soooo viele Neueinstellungen haben, gibts auch nicht mehr Geld! Schön und gut, aber es wird alles teure
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