28.01.2011, 12:08 Uhr | dpa, t-online.de - mmr
Kräftiger Preissprung beim Kaffee (Quelle: imago)
Das beliebteste Getränk der Deutschen wird deutlich teurer. Aldi hat die Preise für gemahlenen Röstkaffee nach Angaben von Marktbeobachtern um bis zu 20 Prozent kräftig angehoben. "Nachdem Kaffee bei Aldi gut zwei Jahre lang auf einem niedrigem Preisniveau unverändert blieb, sind in dieser Woche mehrere Produkte deutlich teurer geworden", sagte der Discountexperte Matthias Queck vom Handelsinformationsdienst Planet Retail.
In der untersten Preislage habe Aldi die 500-Gramm-Packung gemahlenen Kaffee um 50 Cent auf 2,99 Euro angehoben - ein Plus von 20 Prozent. in der etwas teueren Version um ebenfalls 50 Cent auf 3,49 Euro. Die Preise für Instantkaffee seien bereits vor einem Monat gestiegen, berichteten die Marktbeobachter von Planet Retail weiter.
Die Rohstoffpreise für Kaffee seien so stark angestiegen, dass eine Preisanpassung bei einigen der Kaffeeprodukte unvermeidlich sei, hieß es in einer Stellungnahme von Aldi Süd.
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An den Aldi-Preisen orientieren sich erfahrungsgemäß die großen Lebensmittelhändler in Deutschland. Die Supermarktketten versuchen, mit Eigenmarken wie "ja" (Rewe) oder "gut & günstig" (Edeka) den Discountern preislich Paroli zu bieten.
Preisbewegungen von Aldi wurden in der Vergangenheit in der Regel in der untersten Preislage nachvollzogen. Angesichts kräftig steigender Rohstoffpreise und dem Schritt von Aldi gehen Beobachter davon aus, dass sich durch den gesamten Lebensmittelhandel eine Preissteigerungswelle ziehen wird.
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Quelle: dpa
Joe schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:45:03
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(1)
Kaffee teurer
Nirgendwo sehe ich die Preissteigerung eher ein, als bei Lebensmittel und Luxusgütern. Komischerweise ist es ein Problem für
Nahrung Ø 20% seiner Einkünfte auszugeben aber wenn ein Urlaub in Mexico 2.400 € kostet ist es OK. Nie waren Lebensmittel so günstig wie heutzutage. Aber der Preiskampf birgt enorme Gefahren. Aus günstig wird billig und billig kann nur produzieren wer minderwertig produziert oder zu Lasten der Arbeiter wirtschaftet. In beiden Fällen ziehen die Verbraucher den Kürzeren.
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Volker schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:39:26
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@Stefan
In dem Punkt hast du recht, macht aber mengenmäßig nicht sehr viel aus. Außerdem ändert das nichts an den sich ausdehnenden
Wüsten und Trockenzonen, den Überflutungsgebieten und den durch Überdüngung versifften Flächen. Die Überfischung der Meere kommt dann noch dazu,um Nahrungsmittel zu verknappen. Und die aufstrebenden Asiaten begnügen sich auch nicht mehr mit einem Schälchen Reis. Sofern die Weltbevölkerung weiter steigt, seh ich keine Lösung...
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Karl Lauter schrieb:
am 27. Januar 2011 um 21:37:52
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Frankreich
Cafe Arabica (Kaffee Arabica) € 3,50 Preis/Liter: €
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