25.11.2011, 17:58 Uhr | dpa
Karriere machen? Na klar! Aber dafür hart arbeiten? Nein, danke! Sie finden, das geht nicht zusammen? Und ob! Wir verraten, wie Faulenzer es schaffen, sich erfolgreich vor Arbeit zu drücken und trotzdem gut dazustehen.
Ohne Fleiß kein Preis? Wer's glaubt, wird selig. Denn Fleiß zahlt sich im Beruf längst nicht immer aus. Und der Lohn für harte Arbeit ist nicht selten: mehr Arbeit. Wer früher fertig ist, darf schließlich nicht früher gehen, er bekommt die nächste Sache auf den Schreibtisch. Süßes Nichtstun ist dagegen nicht nur angenehm. Es hat noch mehr Vorteile: Wer andere für sich arbeiten lässt, steht nachher oft sogar besser da als die Kollegen.
Die Fleißigen seien manchmal auch die Deppen im Job, erklärt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Sie liefen Gefahr, in eine Spirale zu geraten, in der ihnen immer mehr Arbeit aufgehalst wird. "Das sind oft Menschen, die sich aufreiben, weil sie schlecht 'Nein' sagen können." Dadurch ließen sich solche Mitarbeiter leicht von anderen ausnutzen. "Für den Chef ist das sehr bequem", betont die Expertin. Dabei gehe es durchaus anders. Die Kunst sei es, Arbeit geschickt zu verteilen und hinterher trotzdem den Erfolg abzukriegen. Oft ist es lohnenswert, sich lästige Aufgaben vom Leib zu halten. Denn Kleinkram und Feinarbeit würden ohnehin weniger honoriert.
Doch Vorsicht vor zu viel Arbeitsvermeidung! Wer lustlos nur das Nötigste schafft, kann ernsthaft erkranken. "Boreout" heißt das Syndrom, bei dem der Betroffene - im Gegensatz zum Burn-out - an Langeweile statt an Ausgebranntsein leidet. Gefährdet sind Experten zufolge vor allem Menschen, die in Bereichen ohne Veränderung arbeiten und sich in ihrer Position sehr sicher fühlen. Und lässt sich die unbefriedigende im Gespräch mit dem Arbeitgeber nicht ändern - etwa durch neue Aufgaben oder die Versetzung an eine anspruchsvollere Stelle - bleibt den Erkrankten oft nur eins: sich nach einem neuen Job umzusehen.
Für Chefs kann es vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schwierig werden, Faulpelze im Betrieb auszumachen. "Das Phänomen Faulheit zeigt sich dann eher verdeckt - ein Kollege macht etwa Dienst nach Vorschrift, wird aber nicht offen die Arbeit verweigern", betont Karriereberater Jürgen Hesse aus Berlin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.
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Gut beizukommen sei einem Arbeitnehmer in einem solchen Fall mit genauer Beobachtung, so Doris Brenner, Karrierecoach aus dem hessischen Rödermark. "Ein Fauler kann am besten durch Fakten anhand konkreter Beispiele überführt werden." Will er sich dann damit rausreden, dass er die Aufgabe nicht erfüllen konnte, könne ein Chef gut mit Schulungen und intensiver Unterstützung drohen. "Das mögen Faule am allerwenigsten, wenn man sie im Auge behält."
Im Fachjargon heißen jene Nichtstuer, die wohl Leistung bringen könnten, aber nicht wollen, Low Performer. Sie riskieren mit ihrem Verhalten den Job - auch wenn es für Chefs nicht leicht ist, sie loszuwerden. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kann solche bewusste Minderleistung eine Abmahnung und sogar eine Kündigung rechtfertigen. Allerdings muss der Arbeitgeber nachweisen, dass der Mitarbeiter faul ist - also langsamer arbeitet, als er kann oder sich dümmer gibt, als er ist.
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Quelle: dpa
Kaffeetante schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 18:34:32
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Faultiere im Job
Kennt jemand den Spruch "Dummheit schafft Freizeit"? Hab ich mehrfach erlebt... Und offen über diese Leute
kommuniziert, wie sie sich durch den Arbeitstag schleichen! Erhört wurde ich leider nicht, lag wohl an der katastrophalen Personalpolitik. Jedoch war das mein Ventil. Low Performer ist übrigens ein super Synonym, das verstehen die Betroffenen sowieso nicht...
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Freidenker schrieb:
am 29. November 2011 um 18:14:17
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Boreout
So ein Schwachsinn, wer das Arbeiten nie gelernt hat, der wird auch nie an Boreout leiden. Der Herr Karriereberater macht was alle
Berater : leeres Stroh dreschen , eigentlich müßte man Ihnen doch die Vorstandsposten zu Füßen legen.
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Best of Handwerker schrieb:
am 29. November 2011 um 16:13:55
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@Bürgersinn
Wer sagt dir das Du mit dem Strom der "GmbH" (BRD) fließen mußt ? - Ich schwimme immer gegen den Strom & nehme nie
den Pfad der Abzocke & Bürger Weg 80.000.000 A ! - Die "Firma der Verwaltung BRD" hat mir gar nichts zu sagen, ich bin Gottesangehaucht nicht fanatisch & kämpfe für das Bürgerwohl und gegen jeden Terroristen und Volksverräter. Ich lass mir keine Heil-Pflanze die mir Gott gab von einer "GMBH" verbieten die beim Kaiser (fam.kontakt) legal waren. MFG BoH
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