24.01.2011, 09:34 Uhr | t-online.de/business
Bei der Beförderung übergangen? (Foto: Imago)
Es ist frustrierend: Da steigt Kollege Schmitz lässig zum Abteilungsleiter auf - obwohl er noch gar nicht lange in der Firma ist. Eigentlich hätte der bienenfleißige Meier die älteren Rechte auf den besseren Job gehabt - ist er doch seit einer Ewigkeit im Betrieb. Selbst schuld, sagen die Experten des Karriereportals careerbuilder.de. Und erklären in unserer Klick-Show, woran es liegen kann, wenn es mit der Beförderung nicht klappt.
Dem Chef bekannt zu sein, genügt nicht: Wer glaubt, er müsse sich vor den Vorgesetzten weiterhin nicht beweisen, irrt sich nach Ansicht der Karriereprofis gewaltig. Die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmt demnach nur der, der immer neue Ideen anbietet, die das Unternehmen deutlich nach vorne bringen können.
Ein zweiter folgenschwerer Irrtum, vor dem die Fachleute warnen: "Es wird schon niemand merken, dass ich immer als Letzter komme und als Erster gehe. Und es fällt auch nicht auf, dass ich mich immer an Montagen oder Freitagen krank melde." Kollegen, die sich mit fadenscheinigen Begründungen Arbeit vom Hals halten oder nicht pünktlich abliefern, machen laut careerbuilder.de garantiert nicht als Aufstiegskandidaten auf sich aufmerksam.
Sie haben den Ehrgeiz, Führungskraft zu werden? Dann ist voller Einsatz angesagt. Das heißt careerbuilder.de zufolge: Zusätzliche Projekte annehmen, sich etwa freiwillig für die Leitung eines Ausschusses melden, um sich bei den Entscheidern des Unternehmens bemerkbar zu machen - sonst stehen die Chance auf eine Beförderung denkbar schlecht.
Kleider machen Leute - das gilt den Tipps des Karriereportals gemäß auch im Job: Ein zu legeres Business-Outfit sei da fehl am Platz. Erfolg habe eher, wer sich ähnlich kleide wie die Kollegen, die schon in dem Job arbeiten, den man anstrebt. Das entsprechende Äußere erleichtere es dem Arbeitgeber, den Mitarbeiter auch in der neuen Rolle zu sehen.
Der Arbeitgeber weiß natürlich, auf wessen Mitarbeit er nur ungern verzichten würde. Kein Wunder, dass der Chef Leistungsträger nicht gehen lassen will, meinen auch die Profis von careerbuilder.de. Ihr Rat, um die Situation in den Griff zu bekommen: Den Vorgesetzter von den Aufstiegsplänen wissen lassen. Hilfreich sei auch das Angebot, einen würdigen Nachfolger zu finden - so bekämen alle Beteiligten, was sie wollen.
Wer in der Firma aufsteigen will, darf bei aller Ambition nicht vergessen, dass der Chef immer die Interessen des Unternehmens im Blick hat - und nicht die des Mitarbeiters. Entsprechend wenig bringt es, den Vorgesetzten ständig mit den eigenen Karrierewünschen in den Ohren zu liegen, warnen die careerbuilder.de-Experten. Geschickter sei es, über Möglichkeiten zu sprechen, als engagierter Mitarbeiter den Erfolg des Betriebs zu mehren.
t-online.de/business
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