29.06.2011, 09:31 Uhr | t-online.de/business
Probleme mit den lieben Kollegen oder dem Chef - wer kennt das nicht. (Foto: Archiv)
Was tun, wenn ein Kollege im Team konsequent faul ist? Muss ich Mitarbeiter, die einen Bleistift aus dem Büro mit nach Hause nehmen, beim Chef anschwärzen? Und wie reagiere ich am besten, wenn ich im Job einen Fehler gemacht habe? Wir verraten, wie Sie zehn Probleme, die am Arbeitsplatz immer wieder auftauchen, in den Griff bekommen.
Es gibt Schwierigkeiten, die tauchen im Arbeitsalltag immer wieder auf und können für ziemlich schlechte Stimmung im Job sorgen. Etwa ein Teammitglied, das konsequent Arbeitsvermeidung betreibt. In dem Fall wäre ein erster Schritt, andere Kollegen - dezent - um ihre Einschätzungen zu bitten. Stimmen die mit Ihrer überein, ist ein Gespräch mit dem Faulenzer angebracht, in dem dessen Verhalten zur Sprache kommt und eine mögliche Verbesserung der Situation vereinbart wird.
Knifflig kann auch die Frage "Du oder Sie" im Büro werden. Wer dabei Fettnäpfchen aus dem Wege gehen will, sollte sowohl die Rangfolge im Betrieb sowie die Unternehmenskultur beachten, empfehlen Experten. Zwar dürfen Sie ein Du-Angebot, das Ihnen eher unangenehm ist, auch höflich ablehnen. Wird in der Firma aber generell geduzt, gerät man mit dem Wunsch, beim Sie zu bleiben, schnell in eine Außenseiterposition.
Kollegen anschwärzen - das liegt den meisten Menschen fern. Aber was, wenn der Bürogenosse nicht nur einmal einen Bleistift aus der Firma mit nach Hause nimmt? Generell gilt: In dem Fall müssten Sie den Langfinger beim Chef melden. Denn Arbeitnehmer sind verpflichtet, das Unternehmen vor Schaden zu bewahren. Um dem Missetäter aber die Chance zu geben, sein Verhalten zu ändern, können Sie ihn in einem Vier-Augen-Gespräch darauf hinweisen, dass er Firmeneigentum stiehlt - bevor Sie zum Arbeitgeber gehen.
Heikel kann es außerdem werden, wenn es um die eigenen Fehler geht. Da hat etwa ein Möbelbauer bei der Produktion ein falsches Teil verwendet. Meldet er den Fehler sofort, gibt es zwar Ärger. Aber der Lapsus lässt sich vielleicht wieder ausbügeln. Fällt der Fehler erst später einem Kunden auf, sei der Schaden weitaus größer, warnen Karriereberater. Deshalb mache alles richtig, wer beim Chef umgehend zugibt, etwas verbockt zu haben.
Quelle: T-Online
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