04.11.2010, 15:43 Uhr
Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg verdiente an der Insolvenz Millionen an Honorar (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg soll für seine Arbeit fast ein Drittel mehr bekommen haben als bislang bekannt: Angeblich verdiente er verteilt über das gesamte Insolvenzverfahren von Karstadt 43,4 Millionen Euro. Das berichtete das Magazin "Stern", das interne Dokumente aus dem Gläubigerausschuss von Karstadt vorliegen hatte. Zuletzt war bekannt, dass Görg rund 32,3 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt hatte.
Görg habe aber bereits für seine Zeit als vorläufiger Insolvenzverwalter im Sommer 2009 rund sechs Millionen Euro berechnet, berichtete das Magazin weiter. Daneben habe er an seine eigene Wirtschaftskanzlei Berateraufträge von 5,1 Millionen Euro vergeben. Beide Summen seien nicht angefochten worden.
Der Verwalter erklärte in dem Zusammenhang laut "Stern" in einem Protokoll aus dem Gläubigerausschuss, es sei für das Insolvenzverfahren von Vorteil, '"schnell auf Rechtsrat aus dem eigenen Hause zugreifen zu können". Damit war offenbar Görgs eigene Kanzlei gemeint. Insolvenzverwalter Görg war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Karstadt war im vergangenen Jahr mit seinem Mutterkonzern Arcandor in die Pleite gerutscht. Görg wurde zum Insolvenzverwalter bestimmt und machte sich auf die Suche nach einem Käufer für die 1881 gegründete Warenhauskette. Im Sommer diesen Jahres erhielt der US-deutsche Milliardär und Kunstliebhaber Nicolas Berggruen den Zuschlag. Ende September war dann die letzte Hürde für eine Übernahme durch Berggruen aus dem Weg geräumt. Die Insolvenz Karstadts war die größte der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Quelle: AFP , t-online.de
Connie schrieb:
am 3. November 2010 um 19:36:50
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Karstadt-Insolvenz
Sorry, in welchem Irrenhaus leben wir eigentlich. Sich an einer Insolvenz noch dermaßen zu bereichern, das ist mehr als
schamlos - das ist ein Verbrechen. Offenbar ist dies auch noch rechtens. Was haben wir denn für Gesetze? Ein Rechtsstaat? Eine Schande - eine Katastrophe! Nur weiter so, so muss dieser dieser 'Staat' zwangsläufig untergehen .....'
P.S. 'Wir' müssten ja nicht 'Deutsche' sein .....
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hase1 schrieb:
am 3. November 2010 um 19:36:07
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karstadt
hinter schloss und riegel mit dem mann
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Renate schrieb:
am 3. November 2010 um 19:35:06
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Karstadt-Insolvenzverwalter bekam mehr Geld als bislang bekannt
Ist doch schon lange erwiesen, daß sich die Insovenzverwlter eine goldene
Nase holen.
Beispiel Emtec ehemals BASF seit 2004 Insolvenzverfahren noch nicht abgeschlossen, aber Massenarmut und somit auch kein Ausgleich der ausstehenden Lohnforderungen, sonst bekommt der Insolvenzverwalter vieleicht weniger.
Dank an Schröder und Konsorten, die haben bestehnde Gesetze geändert, daß Lohnforderungen nicht mehr an erster Stelle zu begleichen sind.
Immer den Feudalherren zu Diensten.
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