08.02.2012, 08:11 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online
Die EU-Kommission geht gegen ein mögliches Strombörsen-Kartell vor. Europäische Kontrolleure durchsuchten unangekündigt Strombörsen in mehreren EU-Staaten, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. An Strombörsen kaufen und verkaufen Unternehmen Energie. Weitere Details teilte die Kommission vorerst nicht mit - noch gelte die Unschuldsvermutung.
Die Unternehmen stehen laut Kommission unter dem Verdacht, gegen die Wettbewerbsregeln der EU verstoßen zu haben, beispielsweise durch Preisabsprachen. Die Kommission nannte wie üblich keine Namen der betroffenen Unternehmen.
Ein Sprecher der Leipziger Energiebörse EEX bestätigte allerdings, dass die EEX-Tochterfirma Epex-Spot in Paris durchsucht worden sei. Die EEX selbst sei nicht betroffen, weder in Leipzig, London oder Brüssel. Epex ist eine Tochtergesellschaft der EEX, die 2008 zusammen mit der französischen Powernext gegründet worden war. Hier sind die Spotmarktgeschäfte beider Börsen gebündelt. Am Spotmarkt wird Strom für den kurzfristigen Bedarf gehandelt.
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Die Epex bestätigte auf ihrer Internetseite, sie unterliege derzeit einer Inspektion durch die EU-Wettbewerbshüter. Epex arbeite mit den Behörden zusammen, um alle notwendigen Informationen zu liefern. Sollte sich herausstellen, dass die Betreiber der Strombörsen den freien Wettbewerb behindern, drohen Geldbußen bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes.
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Quelle: AFP , dpa-AFX
kleiner Michel schrieb:
am 10. Februar 2012 um 21:13:47
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Kartellverdacht
ja und? hat sich jemals etwas geändert durch dieses Kartellamt? im Gegenteil, die haben sich dann auch noch mit
"Strafzahlungen" ruhig stellen lassen. Sind doch eh alle korrupt.
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stro schrieb:
am 10. Februar 2012 um 12:17:24
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Kartellverdacht
sollte die kartellmanager was finden ,dann sollten die stromkunden auch was davon abbekommen.
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Stromfresser schrieb:
am 9. Februar 2012 um 11:48:32
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Kartellverdacht
Sollte Denen etwas nachgewiesen werden,was ich nicht glaube, habe ich erst etwas von wenn der Stromreis dann auch nach unten
angepaßt wird.Von etwaigen Strafzahlungen die die Konzerne aus der Portokasse zahlen hat der Verbraucher rein garnichts.
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