02.11.2011, 11:49 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de
Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen will angeblich auch die Warenhauskette Kaufhof übernehmen. Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe unter Berufung auf gut informierte Kreise berichteten, liegt das Angebot beim Kaufhof-Eigentümer Metro auf dem Tisch. Berggruen wolle das Geschäftsmodell Warenhaus auf Dauer in Deutschland etablieren. Dies gehe am besten, wenn sich Kaufhof und Karstadt in einer Hand befinden, hieß es in den Kreisen. Zuvor wurde bereits ein reicher griechischer Reeder als potenzieller Interessent gehandelt, der seine Geschäfte in der Schifffahrt durch andere Branchenbeteiligungen abstützen wolle.
Bei Berggruen Holdings und bei Metro war auf Anfrage bis zum späten Vormittag niemand für eine Bestätigung der Meldung zu erreichen. Am Mittwoch sollte auch der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Metro-Konzerns tagen. Bereits 2008 hatte Metro mit einem Verkauf der Warenhauskette Kaufhof geliebäugelt, doch erst jetzt seien neue, ernst zu nehmende Investoren in Sicht.
Der Handelskonzern Metro hat laut einem Pressebericht gute Chancen, seine Warenhauskette Kaufhof noch in diesem Jahr an einen ausländischen Käufer abzugeben. Über den Stand des Verkaufsprozesses wolle der scheidende Vorstandschef Eckhard Cordes auf der nächsten Aufsichtsratssitzung berichten, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise der Bieter und Verkäufer.
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Die 134 Warenhäuser könnten demnach in wenigen Wochen an die Wiener Immobilienfirma Signa weitergereicht werden. Dies sei der erste ernsthafte Versuch, Kaufhof zu übernehmen, hieß es auf Seiten der Kaufinteressenten laut dem Blatt. Eine endgültige Entscheidung solle in jedem Fall vor Weihnachten fallen.
Hinter der österreichischen Signa, die von dem 34-jährigen Innsbrucker Rene Benko geführt werde, verbirgt sich der Zeitung zufolge als Investor der griechische Reeder und Milliardär George Economou. Der 57-Jährige bemühe sich seit drei Jahren, das krisenanfällige Geschäft mit der Seefracht durch branchenfremde Beteiligungen abzustützen.
Um in die Bücher der Kölner Warenhaus-Gruppe blicken zu dürfen, sollen die Interessenten laut dem Bericht als Mindestgebot eine Kaufsumme von 2,4 Milliarden Euro genannt haben. Die Wiener Investorengruppe pflege bereits enge Verbindungen zum Kaufhof-Wettbewerber Karstadt und besitze in Deutschland Immobilien im Wert von einer Milliarde Euro.
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Quelle: dapd , dpa-AFX , t-online.de
Manfred schrieb:
am 3. November 2011 um 10:09:46
(2)
(1)
Es ist also
doch wahr daß die Griechen zu unserem Leidwesen ihr Geld ins ausland schaffen und ihren eigenen Staat um die Steuern prellen.
die Zeche kann dann das restliche Europe (vorwiegend Deutschaland) zahlen.
Man sollte diesen Herrn sofort aus dem Land jagen und der griechischen Steuerfahndung übergeben.
Wer mit diesem Herrn Geschäfte macht stellt sich auf die gleiche (kriminelle) Ebene.
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SchlauerDeutscher schrieb:
am 3. November 2011 um 08:57:58
(1)
(2)
armes Deutschland
Wer von euch hat schon für Griechenland bezahlt?niemand!Soll er den Deutschen Firmen ihre Anteile in Griechenland
abkaufen? Meint ihr das Deutschland was davon hat?Er hat in GR schon Milliarden in seiner Reederei! Darf ein Grieche nicht mehr im Ausland investieren, Urlaub machen oder Leben? Wenn man euch hört ist es kein Wunder das DE schon 2 Pleiten hingelegt hat.Die grossen Firmen und Banken bekommen Geld nicht der Staat oder die Bürger.Lieber Berggruen Monopol was Preise diktiert? Bescheuert?
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Kaufmann schrieb:
am 3. November 2011 um 07:38:30
(3)
(0)
Kaufhof
Ist doch gut, wenn die Kaufhäuser und damit vor allem die Tausenden von Arbgeitsplätzen hier erhalten bleiben,denn Metro wird die
Häuser doch nach und nach dichtmachen,wie schon teilweise geschehen, und die Immobilien-meist in Toplagen- teuer verkaufen. Was um Himmels Willen haben denn einige 'S'chreiber hier im Forum dagegen, man kann sich nur an den Kopf fassen.Intelligenz????
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