25.05.2012, 13:00 Uhr | dpa-tmn, t-online.de - mmr
Haftpflichtversicherung zahlt nicht in jedem Fall für Personenschäden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Gefährliche Sex-Praktiken können den Schutz der Haftpflichtversicherung kosten. Das berichtet die Fachzeitschrift "Recht und Schaden" unter Berufung auf einen Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm. Denn diese Praktiken können nach Ansicht des Gerichts eine "ungewöhnliche und gefährliche Beschäftigung" sein, die eine Haftpflichtversicherung ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausnehmen darf (Az.: I-20 U 10/11).
In dem Fall hatte ein Mann seine Partnerin zur sexuellen Stimulation mit einem Gürtel bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Die Partnerin musste sich danach in ärztliche Behandlung begeben. Von dem Mann verlangte sie daraufhin Schadenersatz. Der Mann leitete den Fall an seine Haftpflichtversicherung weiter. Diese lehnte eine Kostenübernahme aber ab.
Die Richter gaben der Versicherung Recht. Die vom Kläger und seiner Partnerin geübten Praktiken fielen deutlich aus dem Rahmen und seien auch objektiv betrachtet gefährlich. Daher bestehe in diesem Fall kein Versicherungsschutz. Als unerheblich wertete das Gericht den Einwand, der Kläger habe seine Partnerin nicht bewusst schädigen wollen.
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Quelle: dpa-tmn , t-online.de
Gibtnix schrieb:
am 1. März 2012 um 10:40:42
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Versicherungsschutz
Seit Jahrzehnten gilt das schon für die Unfallversicherung. Da mit Negativfolgen bewußt gerechnet werden muß, ist der
Richterspruch gerechtfertigt. Eigenbrandstifter und Selbstverstümmler können ja auch nichts erwarten.
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Macherin schrieb:
am 19. Januar 2012 um 23:32:50
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Sex-Versicherung
Die Idee wäre gut. Risiko-Sex mal mit Gürtel, aber ohne Schlafsack für Mäuse (Gummi). Eine Versicherung gegen (oder
für?) Unterhalt wäre geil! Ich käme aus dem Bett gar nicht mehr raus.
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Freddy schrieb:
am 13. Januar 2012 um 16:10:17
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Alternativlos
Warum hat er die nicht an den Beinen aufgehangen. Dies wäre doch auch gegangen. am hals aufhängen und bisr bewußtlosigkeit.
Das macht doch wirklich keinen Spaß. Alles muß immer so gefährlich in Stellung gebracht werden.
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