19.12.2011, 15:09 Uhr | dpa
Kellner, Köche und weitere Gastronomie-Kräfte sind 2011 am häufigsten in Auslandsjobs vermittelt worden. Rund 1600 Bundesbürger aus diesen Berufsgruppen brachte die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) bis einschließlich November bei Firmen im Ausland unter. Damit kamen 18 Prozent aller Vermittelten aus dem Gastro-Bereich, wie die ZAV auf dpa-Anfrage mitteilte.
Am zweithäufigsten vermittelte die ZAV Fachkräfte aus dem Hoch- und Tiefbau (795 Personen oder 9,1 Prozent), gefolgt von Fachkräften aus dem (Innen-)Ausbau (775 Personen oder 8,9 Prozent).
Mit der guten Konjunktur ging die Gesamtzahl der Auslandsvermittlungen erneut zurück: Insgesamt verhalf die ZAV 8740 Menschen zu Jobs jenseits der Grenzen, im Vorjahreszeitraum waren es knapp acht Prozent mehr gewesen. In den allermeisten Fällen war der Gang ins Ausland der Weg aus der Arbeitslosigkeit: 86 Prozent der Vermittelten waren zuvor ohne Job, jeder Vierte hatte in Deutschland von Hartz IV gelebt.
Männer tun sich leichter damit, Deutschland für einen Job zu verlassen - sie machen 65 Prozent der Vermittelten aus. Dabei gehen Jüngere weitaus häufiger: Zwei Drittel der Vermittelten sind jünger als 40, nur 13 Prozent älter als 50.
Finden Sie hier aktuelle Stellenangebote in der Schweiz. Derzeit stehen rund 3.000 Jobs aus beliebigen Branchen zur Auswahl.
Jobsuche Schweiz starten
Die beliebtesten Länder sind wie 2010 die Nachbarn Schweiz (26,1 Prozent aller Auslandsvermittlungen) und Österreich (23,8 Prozent). Es folgen die Niederlande (10,6 Prozent) und dann mit Abstand Großbritannien, Spanien und die USA.
Gute Chancen im Ausland haben laut Rangliste auch Menschen mit Berufen aus den Bereichen Unternehmensführung und -organisation, Hotellerie, Erziehung, Soziales und Hauswirtschaft, Fahrzeug- und Transportführung sowie Tourismus.
Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) in Bonn hilft vor allem Arbeitslosen und Menschen in saisonal geprägten Jobs bei einem Wechsel ins Ausland. Die Agentur berät Arbeitnehmer wie Arbeitgeber.
Quelle: dpa
Natascha schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 16:30:39
(15)
(6)
Kellnern
Vom Beruf als Kellner oder Koch kann man doch in Deutschland nicht leben. Ich mache das nebenbei zum Hartz4. Hauptberuflich würde
ich das nicht machen.
mehr
Kommentar melden
Kellner schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 16:12:12
(27)
(0)
Auslandsvermittlung
Ich bin als Kellner oft arbeitslos gewesen und habe dann als Saisonkellner in Österreich angefangen. Hier habe ich
knappe 1000 Euro netto gehabt. In Österreich habe ich das doppelte. Ich bin vor zwei Jahren ganz dahin gezogen. Deutschland ist zum Niedriglohnland geworden.
mehr
Kommentar melden
Christiane schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 15:51:23
(11)
(0)
Leider keine besondere Leistung
Die Arbeitsagentur/ZAV zeigt leider kein besonderes Engagement bei der Vermittlung ins Ausland. Für eine
Vielzahl offener Fragen bezüglich Sozialversicherung und Lebensbedingungen wird pauschal auf andere Informationsquellen hingewiesen, die ebenfalls wenig konkretes zu bieten haben. Das Arbeitsuchende Kunden sein sollen ist beim besten Willen nicht zu merken. Ausländische Arbeitgeber finden ebenfalls kaum kompetente Ansprechpartner.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video