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Kfz-Versicherung: Hohe Aufklärungsquote bei Versicherungsbetrügereien

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Abzocke mit Autounfällen immer schwieriger

26.10.2011, 15:20 Uhr | sid

Kfz-Sachverständiger sind immer öfter auch bei Kleinstschäden im Einsatz (Quelle: imago)

Kfz-Sachverständiger sind immer öfter auch bei Kleinstschäden im Einsatz (Quelle: imago)

Der gelegentliche Kfz-Versicherungsbetrug wird immer noch oft als Kavaliersdelikt angesehen. Aber meist fliegt alles auf, wenn der Versicherer einen Sachverständigen zur Schadensbegutachtung schickt. Beim Versicherungsbetrug reicht die Bandbreite von organisierten Banden, die Autounfälle vortäuschen oder provozieren, bis zu Gelegenheitsbetrügern, die meist eher harmlose Schäden melden. Es sind Schäden wie Blechbeulen oder Lackkratzer.

Kleinstschäden immer häufiger begutachtet

Mittlerweile ist die Versicherungswirtschaft dazu übergangen, möglichst jeden Fahrzeugschaden, somit auch Kleinstschäden, von einem Sachverständigen begutachten zu lassen. Dies bestätigt der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV). Zu dem Schritt habe sich die Branche entschlossen, um die ehrlichen Kunden vor ungerechtfertigten Prämienerhöhungen zu schützen. Denn höhere Schadensausgleiche führen letztlich zu höheren Versicherungsbeiträgen. Und es lohne sich, gerade bei kleinen Schäden sei die Aufklärungsquote innerhalb kurzer Zeit sehr hoch.

Oft ein anderes Schadensereignis

So zeige sich oftmals, dass ein Kratzer nicht von einem Schubkarren oder Fahrrad verursacht wurde, wie ursprünglich angegeben. Ersichtlich wird dies zum Beispiel durch die unterschiedliche Höhe von Lackschaden und Schubkarren. Nicht selten deuten auch Spurenreste im Lack auf ein anderes Schadensereignis hin.

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Die Praxis, auch kleine Schäden von einem Sachverständigen begutachten zu lassen, hat gemäß dem GDV inzwischen einen recht angenehmen Zusatzeffekt. Allein die Ankündigung, dass ein Experte kommen wird, bewirke, dass manche Versicherungsnehmer melden: "Nicht mehr notwendig, ich habe mich mit dem Schadensverursacher geeinigt."

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Kommentare (2)

zum Forum

Thema: "Kfz-Versicherung: Hohe Aufklärungsquote bei Versicherungsbetrügereien"

Zweifler schrieb: am 17. November 2011 um 11:20:20
(0) (0) Versicherungen
Die Versicherung eines Freundes zahlte einen Schaden, obwohl er die Versicherung darauf hingewiesen hatte, dass bei der Sache
irgend etwas faul war.- Ohne Prüfung wurde bezahlt und er höher gestuft. Wenn der Versicherungsnehmer schon darauf hinweist, dass etwas an der Schadensmeldung faul ist, dann verstehe ich nicht, wie sie sich ohne!! Prüfung zur Zahlung bereit erklärt. Es war übrigens die HUK, die daraufhin einen Kunden verloren hat.
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badbremer schrieb: am 27. Oktober 2011 um 14:19:51
(0) (0) kfz-vers.
Das ist absoluter Blödsinn . Vers. machen , was sie wollen . Selbst , wenn man sie darauf aufmerksam macht , denen ist es scheiss
egal . Die zahlen . Habe der HUK einen sehr kleinen Unfall gemeldet . Mein Auto war nur auf einen anderen aufgerolt . Ohne einen Kratzer bei mir . Die Kosenrechnung war über 8.500,--€ !!! Antwort der HUK : vielleicht ist ihr Auto so stabil , der andere Wagen war defenitiv kaputt.
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