25.07.2010, 09:55 Uhr | AFP, t-online.de
Angesichts der drohenden Pleite von zwei Kfz-Versicherern stecken zehntausende deutsche Autofahrer in der Klemme: Sollten die rund 50.000 Kunden der Versicherungen Ineas und Lady Car Online einen selbst verschuldeten Unfall haben, drohen den Versicherten hohe Kosten. Nur bei Haftpflichtschäden hilft derzeit ein Notfallfonds. Bei Kaskoschäden am eigenen Auto könnten die Versicherten allerdings auf den Kosten sitzen bleiben. Verbrauscherschützer raten deshalb zur Kündigung und dem Wechsel zu einer anderen Kfz-Versicherung. Manche Versicherer haben auch bereits unbürokratische Hilfe angeboten.
Für Haftpflichtschäden müssen die Kunden laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen Antrag bei der Verkehrsopferhilfe in Aachen stellen, dem Garantiefonds der Kfz-Versicherer. Immerhin reguliert die Verkehrsopferhilfe Schäden bis zur Mindestdeckungssumme von bis zu 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden und eine Million Euro bei Sachschäden je Schadensfall. Der Verein kann aber Auslagen bis zu einer Höhe von 2500 Euro von den Ineas-Kunden zurückfordern.
Für Kaskoschäden zahlt die Verkehrsopferhilfe allerdings nicht. Diese müssen weiter bei Ineas und Lady Car Online eingereicht werden. Die Rechnungen müssen die Kunden zunächst selbst bezahlen, wie der Versicherer auf seiner Internetseite mitteilte. Ob die Versicherungen aber noch genug Geld haben, um die Kosten zu erstatten, ist unklar, wie Ineas einräumt. Die Prämien für die Versicherungen laufen aber weiter.
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Um hohen Kosten im Schadensfall vorzubeugen, empfehlen der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentrale NRW den Kunden die fristlose Kündigung der Policen. Es ist aber rechtlich umstritten, ob den Versicherten ein solches Sonderkündigungsrecht überhaupt zusteht. Dennoch raten auch manche Kfz-Versicherer zur Kündigung und bieten beim Tarifwechsel sofortigen Versicherungsschutz an. Für den Fall, dass doch kein Sonderkündigungsrecht besteht, sollen die gezahlten Prämien erstattet werden.
Die Versicherungen Ineas und Lady Car Online gehören zur niederländischen International Insurance Corporation (IIC). Sie hatten mit günstigen Tarifen und mit Rabatten speziell für Frauen geworben und so in den vergangenen Jahren mehr als 50.000 Kunden in Deutschland an sich gebunden. Ende Juni hatte die niederländische Justiz den Versicherer unter Insolvenzverwaltung gestellt.
Quelle: t-online.de , AFP
lingus schrieb:
am 23. Juli 2010 um 18:42:12
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oskar wilde
der bekennende Luxusmensch Oskar Wilde sagte gerne:" ich habe einen ganz einfachen Geschmack-das Beste ist für mich grad gut
genug. Ich bin zu arm, um mir was Billiges leisten zu können!"
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NSM88 schrieb:
am 23. Juli 2010 um 18:42:08
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Lehrgeld
Früher oder später zahlt jeder sein Lehrgeld der zu solchen Müllversicherungen geht, und dann gehts richtig an den
eigenen
Geldbeutel. Dann könnt ihr auch noch schreien geiz ist geil.
mfg NSM88
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Gilbert schrieb:
am 23. Juli 2010 um 18:34:49
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Wettbewerb
als Versicherungsmakler kann ich nur sagen, die Deutschen lernen nichts hinzu. Hinzu kommt der ruinöse Wettbewerb.
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