16.08.2010, 11:22 Uhr | dpa-AFX, mash
Der Gründer der dm-Drogeriemärkte, Götz Werner, hat seine Unternehmensanteile nach eigenen Worten in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht. Seine sieben Kinder würden somit nicht Eigner, sagte der Unternehmer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Meine Kinder leiden deswegen nicht, im Gegenteil, die werden gefördert, indem sie sich selbst beweisen müssen."
Kinder hätten einen Anspruch einen guten Start ins Leben, "aber nicht darauf, dass Eltern für den lebenslangen Wohlstand ihrer Nachkommen sorgen". Er denke in der Frage wie die amerikanischen Pioniere: Jede Generation habe sich selbst zu beweisen. "Reich zu werden ist in Amerika keine Schande, reich zu sterben schon", fügte der 66-Jährige hinzu. In Deutschland sei es umgekehrt: Der Reiche müsse sich zu Lebzeiten für sein Vermögen rechtfertigen. Hinterlasse er aber den Nachkommen nichts, sei es eine Schande.
In dem Interview setzt sich Werner zudem für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle ein: "1000 Euro für jeden - das macht die Menschen frei." Die heute geltenden Regeln von Hartz IV verglich er mit "offenem Strafvollzug": Hartz IV verstoße gegen mehrere Artikel im Grundgesetz, die Empfänger verlören einen Teil der Menschenrechte.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Karo schrieb:
am 15. August 2010 um 16:24:48
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dm
Herr Werner hat eine hervorragende Drogeriekette erschaffen. Es wird genug Gründe geben, warum er sich zu diesem Schritt entschlossen
hat. Ich glaube allerdings nicht, dass seine Kinder deswegen Hunger leiden müssen. Dieser Unternehmer mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen gehört in die Regierung, um den Erbsenzählern die richtige Richtung zu zeigen.
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Kowalski schrieb:
am 15. August 2010 um 16:22:55
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Arme Erben
Und die Kinder leiten dann die Stiftung!! So spart man Steuern.
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Rolf schrieb:
am 15. August 2010 um 16:21:46
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Götz Werner
Götz Werners Vorträge habe ich schon mehrmals gehört. Er verdient wirklich Hochachtung. Leider sitzen in den politischen
Parteien nur Hohlköpfe, die seine Ideen zum Grundeinkommen niemals begreifen und deshalb auch nicht umsetzen werden.
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