28.04.2011, 15:41 Uhr | dpa-AFX
E.ON-Chef Teyssen warnt vor steigenden Strompreisen (Foto: dpa)
Der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Stromkonzerns E.ON, Johannes Teyssen, hat die Ethikkommission vor Risiken bei einem vorschnellen Atomausstieg gewarnt. "Eine zu kurze Brücke ist eine sinnlose Brücke", sagte Teyssen in einer öffentlichen Sitzung des von der Regierung eingesetzten "Rates der Weisen". Der E.ON-Chef sieht die Klimaschutz-Ziele der Regierung in Gefahr.
Nur mit Hilfe der Brücke Kernenergie könnte der Bau vieler neuer Gas- und Kohlekraftwerke verhindert und die deutschen Klimaziele erreicht oder sogar erhöht werden, betonte Teyssen. Und nur mit der Kernenergie könne der Import von fossilem- und von Atomstrom verhindert werden.
Deutschland müsse in der Lage bleiben, seine Zusagen zum Klimaschutz einhalten zu können. "Nach unseren Zahlen ist dies unmöglich, wenn vor dem Ende dieser Dekade alle deutschen Kernkraftwerke stillgelegt werden", sagte Theyssen.
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Zudem warnte der E.ON-Chef davor, dass Deutschland bei einem frühen Ausstieg aus der Atomenergie zu einem Importeur von fossilem und nuklearem Strom werde. Außerdem verwies Teyssen auf die Gefahr einer Abwanderung der deutschen Industrie wegen hoher Energiekosten. "Deutschland darf seine industrielle Basis nicht gefährden oder wissentlich erodieren lassen", sagte er.
Seit dem Beginn des Moratoriums seien die Preise an den Strombörsen bereits um mehr als zehn Prozent gestiegen. Für energieintensive Unternehmen - zum Beispiel die Stahlindustrie gehört dazu - würde dies zu einem immer ernsteren Risiko.
Ein ethisches Dilemma entstehe dadurch, dass auch alle Alternativen zur Kernenergie große Nachteile aufweisen. "Mir hat noch keiner einen Königsweg der Energieversorgung Deutschlands auf Dekaden ohne ethische Risiken und Nachteile aufgezeigt", sagte Teyssen.
Bis zum 28. Mai will das 17-köpfige Gremium auch unter Berücksichtigung der Expertenaussagen einen Bericht vorlegen. Dieser soll der Regierung bei ihrer für Mitte Juni geplanten Entscheidung helfen, wie viele Atomkraftwerke in Deutschland nach der Katastrophe von Fukushima dauerhaft vom Netz gehen sollen und bis wann der letzte der 17 deutschen Meiler abgeschaltet wird.
dpa-AFX
rene01 schrieb:
am 3. Mai 2011 um 07:18:08
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Zum Atomausstieg Teil2
Wenn der Motor nicht läuft und keine Wärme benötigt wird, überbrückt die Photvoltaikanlage auf dem Dach die
Stromversorgung des eigenen Hauses. Der Rest kann dann auch ins Netz gespeist werden. Durch eine Steuerlektronik die den eigenen Bedarf überwacht, und den Motor starten kann, können dadurch auch bei Schlechtwetter die Batterien der Solaranlage mit geladen werden und ebenso den Strom für den eigenen Bedarf zur Verfügung stellen. Das muss nur noch richtig durchdacht werden. Konzerne ade !!
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rene01 schrieb:
am 3. Mai 2011 um 07:09:14
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Zum Atomausstieg
Wir müssen weg vom Atomstrom das ist fakt. Eine Lösung ist die Dachs-Heizung oder Photovolaik sowie die Windenergie.
Dieser Mix machts möglich. Die Dachs Heizung erzeugen Strom und Wärme durch verbrennen von Öl oder Gas in einem Motor an dem ein Drehstromgenerator mit entspr. Leistung gekoppelt ist um den Strom und warmes Wasser zu erzeugen was man selber braucht und dem Rest ins Netz einspeist. Das müsste doch mehr gefördert werden!! Dann ist Deutschland die Nummer 1 in der Welt !!
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Mani schrieb:
am 2. Mai 2011 um 12:11:12
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Strompreis
Ich habe mir mal eine Stromrechnung aus dem Jahr 2000 angesehen, danach habe ich in diesem Jahr für eine kw/h 26 Pfenning
bezahlt.
Jetzt bezahle ich 25 cent dafür,also fasst doppelt soviel.Wo soll das nach
hinführen?
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