02.01.2012, 13:32 Uhr | dpa-AFX
Trotz der Gefahr einer Rezession im Euroraum sind die Deutschen in Kauflaune. Laut einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) haben die Verbraucher so tief in die Tasche gegriffen wie "seit zehn Jahren" nicht mehr. "Der private Verbrauch ist um mindestens 1,2 Prozent gestiegen", hieß es im "Konjunkturbulletin" des DIHK. Zudem sind die Aussichten für die deutsche Wirtschaft trotz der Abkühlung der Weltwirtschaft nach Einschätzung der DIHK-Experten weiterhin "recht günstig". Wegen der "robuste Binnennachfrage" werde Deutschland eine Rezession in den Wintermonaten erspart bleiben.
Vor allem die positive Lage auf dem Arbeitsmarkt habe den privaten Verbrauch gestützt, schreiben die DIHK-Experten. Außerdem habe sich der Anstieg der Verbraucherpreise im späteren Verlauf des Jahres 2011 wieder verlangsamt. Auch für die kommenden Monate erwartet der DIHK eine positive Entwicklung an den Ladentheken. Bei den Einzelhändlern überwiege nach wie vor "die optimistischen Geschäftserwartungen".
Zwar ringen laut den Bericht wichtige deutsche Handelspartner vor allem in Europa mit der Rezession. Dennoch dürften die deutschen Unternehmen im neuen Jahr "weiter investieren, Kapazitäten aufbauen und neue Stellen schaffen". Der DIHK erwartet beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal 2011 und für das erste Quartal 2012 "zumindest eine schwarze Null".
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Der Verunsicherung im Zuge der Euro-Schuldenkrise stünden niedrige Zinsen und günstige Standortbedingungen gegenüber, hieß es weiter. Zudem begünstige der vergleichsweise milde Winter zusätzlich die bereits gute Baukonjunktur. Allerdings habe sich die Stimmung in den Unternehmen aufgrund der zu erwartenden Abkühlung der konjunkturellen Entwicklung zuletzt etwas eingetrübt. So erwartet beispielsweise die deutsche Tourismuswirtschaft nach einem "Top-Sommer" nur noch leichte Zuwächse in der Wintersaison. Zudem gibt es laut der Umfrage "große Konjunkturrisiken" durch die hohen Energie- und Rohstoffpreise und den Fachkräftemangel.
Quelle: dpa-AFX
Denker schrieb:
am 7. Januar 2012 um 12:28:47
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Sachwerte statt MWST-Erhöhung
Bevor die MWST und Ökowahnsteuer noch mehr steigt, haben wir 2010 einen neuen Brenner für unser Haus
gekauft. Im letzten strengen Winter haben wir 37% weniger verbraucht als im Jahr davor. Im Sommer dämmen wir unser Haus und legen uns ein neues Dach zu. Energieabzocke ohne uns. Konservendosen und Kaffeepäckchen sind bei der Lebensmittelinflation sicher auch eine rentable "Geldanlage". Für 4,9% Hartz-IVler, Eurokommunismus....müssen wir sowieso bald 25% MWST zahlen.
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sb schrieb:
am 6. Januar 2012 um 16:24:10
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ich denke,
dass unsre Politiker alles tun um eine Deflation zu verhindern, vorgauckeln von einem super Konsumjahr, den Leitzins nach unten
schrauben, Geld drucken, Angst vorbreiten vor dem Ende des Euros, damit die Leute auch noch die letzten Euros ausgeben......
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Konstruktiv schrieb:
am 3. Januar 2012 um 11:36:24
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@u.b.
Hi u.b., haben Sie denn einen höheren Lohn verdient? Erwirtschaften Sie mit Ihrer Arbeit für ihre Firma genug? Soll die Firma bei
allen Mitarbeitern draufzahlen und pleite gehen?
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