05.07.2011, 18:51 Uhr | dpa
Voller Zuversicht: BDI-Präsident Hans-Peter Keitel (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Die deutschen Exporte sollen in diesem Jahr weiter kräftig zunehmen. Das ist die Erwartung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und seines Präsidenten Hans-Peter Keitel. Laut Mitteilung vom Sonntag sagte Keitel: "Die deutschen Exporte werden in diesem Jahr um rund elf Prozent wachsen. Die Ausfuhren bleiben auf Rekordniveau." Zuletzt hatte der BDI eine Zunahme um etwa 7,5 Prozent erwartet.
Damit profitiert Deutschland im zweiten Jahr nach der tiefen Rezession überdurchschnittlich von der weltweiten Erholung der Wirtschaft - ungeachtet der Katastrophe in Japan, der Unruhen in der arabischen Welt und der anhaltenden Schuldenkrise im Euroraum. "Der Weltmarktanteil der deutschen Industrie wächst auch in diesem Jahr", so Keitel. Die deutschen Unternehmen seien die einzigen weltweit, die mit der Entwicklung des Welthandels über Jahrzehnte mithielten. Auch 2011 steigen die deutschen Exporte laut BDI stärker als der Welthandel, der dem Internationalen Währungsfonds zufolge in diesem Jahr um 7,4 Prozent zulegt.
Im März - neuere Zahlen liegen bislang nicht vor - hatte der deutsche Außenhandel den stärksten Monat seiner Geschichte hingelegt. Produkte "Made in Germany" sind gefragt wie nie zuvor, und auch bei den Einfuhren werden Rekordwerte erreicht. Der Boom setzt sich fort, trotz der vielen Krisen weltweit. Allein im Berichtsmonat wurden Waren im Rekordwert von 98,3 Milliarden Euro ausgeführt - so viele wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950.
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Im ersten Quartal wurden dem BDI zufolge Waren und Dienstleistungen im Wert von 258 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert - mehr als je zuvor und 19,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zweistellige Wachstumsraten gab es im Maschinenbau (plus 21,8 Prozent), im Automobilbau (plus 21,6 Prozent), in der Elektrotechnik (plus 14,0 Prozent) und in der Chemieindustrie (plus 12,9 Prozent). Für das Gesamtjahr wird damit gerechnet, dass erstmals die Marke von einer Billion Euro Ausfuhrwert geknackt wird.
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Quelle: dpa , t-online.de
juttadoris schrieb:
am 5. Juni 2011 um 19:45:21
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Exporte
Warum wird immer mehr im Ausland produziert? Bosch-Geräte in China, Kühlgeräte, waschmaschinen, Trockner etc. alle inChina und
Taiwan, steht auch überall drauf. VW produziert über 50% seiner Ersatzteile in Asien, usw. usw. -ist doch logisch, bei den ganzen Vorschriften und vorallem hohen Gehältern in Deutschland ist dies doch eine logische Folge und dient doch der Arbeitspaltung hier.....
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Günther schrieb:
am 5. Juni 2011 um 19:40:37
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Exporte
Das kann sich schnelle ändern, wo jetzt die hoch intelligenten Genossen anstreben, den Import von Atomstrom aus dem Ausland zu
unterbinden,die Reaktion wird schnell sein, dass dt.Exporte drastisch verteuert werden, mit Abgaben belastet werden etc. Wo haben die Genossen eigentlich ihr Hirn???
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Peter § schrieb:
am 5. Juni 2011 um 19:17:55
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Made in Germany ?
Was im Ausland alles zusammengeschraubt und dann als Made in Germany verkauft werden darf ist schon "Merkwürdig".
Was hat der in Deutschland arbeitende Mitarbeiter von den 11% ?
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