24.05.2011, 11:02 Uhr | dpa-AFX
Aktuelle Konjunkturlage besser als erwartet - Aussichten aber getrübt (Quelle: imago)
Der Wirtschafts-Optimismus unter Experten schwindet dahin: Die Konjunktur-Zuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im Mai zum dritten Mal in Folge eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 4,5 Punkte auf 3,1 Zähler gefallen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mit. Volkswirte hatten mit einer etwas geringeren Eintrübung auf 3,8 Punkte gerechnet.
Die Konjunkturerwartungen haben sich damit weiter von ihrem historischen Mittelwert von 26,5 Punkten entfernt. Der Indikator für die konjunkturelle Lage stieg hingegen deutlicher als erwartet um 4,4 Punkte auf 91,5 Punkte. Dies ist ein Rekordwert. Erwartet wurde ein Anstieg auf 87,5 Punkte.
Den erneuten Rückgang der Konjunkturerwartungen begründete das ZEW mit der bereits sehr guten Ausgangslage in Deutschland: Nach dem starken Wachstum im ersten Quartal sei eine Steigerung der Konjunkturdynamik wohl unwahrscheinlich. Zudem dürften durchwachsene Konjunktursignale aus den USA und ein schwächerer Ausblick für China die Erwartungen der befragten Experten gedämpft haben.
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"Deutschland hat die Folgen des Wirtschaftseinbruchs unerwartet schnell wettgemacht", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Diese Dynamik werde sich aber nicht ungebremst fortsetzen. "Auch sollten mögliche Risiken nicht kleingeschrieben werden, wie zum Beispiel die Schuldenkrise im Euroraum sowie weltwirtschaftliche Ungleichgewichte."
Für den Euroraum ergibt sich ein ähnliches Bild wie für Deutschland. So gaben die Konjunkturerwartungen um 6,1 Punkte auf 13,6 Zähler nach. Die Lageeinschätzung stieg hingegen um 8,0 Punkte auf ebenfalls 13,6 Punkte.
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Analysten interpretierten die Daten unterschiedlich. In Deutschland dürfte die konjunkturelle Dynamik nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ihren Zenit überschritten haben. Mit Blick auf den überraschend starken Rückgang des ZEW-Konjunkturindikators seien die Finanzmarktteilnehmer verstärkt zu der Annahme gekommen, "dass es von diesem hohen Niveau aus nur noch schlechter werden kann".
Dagegen sollte der überraschend starke Rückgang des ZEW-Konjunkturindikators nach Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs nicht überbewertet werden. Das Minus der Erwartungskomponente resultiere einfach aus dem erneuten Anstieg bei der Bewertung der aktuellen Lage durch die befragten Finanzmarktexperten. Insgesamt sehen die Experten in den ZEW-Daten "nur wenig grundlegend neue Informationen über den Zustand der deutschen Wirtschaft".
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Quelle: dpa-AFX
Der Geölte schrieb:
am 17. Mai 2011 um 20:28:04
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Deutsche Wirtschaft
Was soll dieser überflüssige Pessimismus? Die Krise ist vorbei, Der Arbeitsmarkt weist Stellen noch und nöcher auf, so
dass wir schon Arbeiter aus dem Osten holen müssen weil unsere Arbeitslosen nicht wollen, die Kaufkraft der Bürger ist gestiegen und da will mir einer was von Abschwächung der Wirtschaft erzählen? Ich kringel mich hier vor Lachen.
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gun schrieb:
am 17. Mai 2011 um 19:21:34
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Wirtschaft
wirkliche Wissensträger, also keine Politiker, haben lange voraus gesagt, dass im zweiten Halbjahr der Einbruch kommt. Und er
kommt! Und wird lange anhalten. Schaut nur mal auf die Preisentwicklung. Wir werden uns alle noch wundern. Wann und wie gehen wir dann endlich mal auf die Straße und jagen die Politikerbrut zum Teufel?
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Sigi schrieb:
am 17. Mai 2011 um 17:00:42
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Konjunktur
Alles Sprüche und Verschleierung der tatsächlichen Lage. Deutschland ist bankrott mit seinen 3 Bio € Schulden! Und dieser
Spruch: "Exportweltmeister..." wird auch bald abgegriffen sein, denn angefangen mit der USA sind rundum alle Eur-Länder pleite. Wer also soll dann unsere Autos und sonstige Maschinen noch kaufen können? Die Chinesen? Nein, die bauen demnächst alles selbst - dafür haben ja unsere Konzerne gesorgt mit Produktionsverlagerung! Jetzt wird nachgebaut.
Sehr "weitsichtig" !
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