07.02.2011, 14:50 Uhr | dpa
Volkswirte sorgen sich um einen weiteren Anstieg des Ölpreises (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Wirtschaftsexperten sehen ab einem Ölpreis von 120 Dollar negative Auswirkungen auf die Konjunktur. Das geht aus einer Umfrage der "Welt am Sonntag" unter 20 Volkswirten hervor. "Ab einer Marke von 120 Dollar wird ein längeres deutsches Wirtschaftswunder gefährdet", sagte etwa Carsten Brzeski von ING. Die Unruhen in Ägypten hatten in dieser Woche den Preis für die Ölsorte Brent wieder über die Marke von 100 Dollar je Barrel (159 Liter) getrieben. Brent-Öl ist damit deutlich teurer als WTI, das um die 90 Dollar pendelt. Zuletzt hatte Öl im Oktober 2008 mehr als 100 Dollar gekostet.
Fast alle befragten Experten glauben, dass die Wirtschaft das aktuelle Preisniveau verkraften kann. Dazu finden sich vereinzelt auch kritische Stimmen. "Der Einfluss des Ölpreises wird überschätzt", sagt Joachim Scheide, Konjunkturchef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Wenn er durch die gute Weltwirtschaft getrieben werde, bedeute dies auch, dass die deutschen Exporte in die ölproduzierenden Länder steigen. "Man muss sich keine Sorgen um die deutsche Konjunktur machen", sagt auch Carsten-Patrick Meier von Kiel Economics. "Mit einem Anziehen des Preises verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, weil Schwellenländer rohstoffintensiver produzieren."
Kritisch wird es nach Ansicht vieler Wirtschaftsexperten jedoch, wenn der Ölpreis über die Marke von 120 Dollar pro Barrel steigt. Ab dieser Marke rechnen etwa die DZ Bank, die Berenberg Bank oder die NordLB mit negativen Folgen für die Konjunktur. Unicredit-Volkswirt Andreas Rees hält sogar eine noch niedrigere Marke für gefährlich: "Ich glaube, dass die Schmerzgrenze dieses Mal sehr niedrig liegt, bei etwa 110 US-Dollar. Wenn wir dieses Niveau dauerhaft übersteigen, könnten die Kaufkraftgewinne durch den Aufschwung am Arbeitsmarkt schnell aufgefressen werden."
Wie schnell sich der steigende Ölpreis auf die Verbraucherpreise auswirkt zeigt der Anstieg der Inflationsrate. Getrieben von Benzin, Diesel und Heizöl stiegen die Preise um 1,9 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2008. Dämpfend auf die Preise wirkt sich bisher noch das Wechselkursverhältnis zwischen Euro und Dollar aus. Aktuell notiert der Euro bei 1,35 Dollar (Chart EUR/USD)und bewegt sich seit ungefähr zwei Jahren um die Marke von 1,40 Dollar. Sollte der Euro weiter fallen, ist ein Anstieg der Preise auch bei einem Verharren der Ölpreise möglich.
Laut einer Umfrage haben 60 Prozent der Deutschen Angst vor einer steigenden Inflation. zum Video
Quelle: dpa , t-online.de
Peter § schrieb:
am 11. Februar 2011 um 13:36:03
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War in einer Kneipe
Bravo ! Dein Bier war noch günstig ! Hier auf den Kanaren kippen sie sich 0,2 L für 1,60-1,90€ in die Kehle. Macht
auf den Liter 8-9,50€. Nach 2 Stunden "Anschwitzen" beginnen die Stammtischgespräche über zu teure Flugpreise und wie schlecht in Deutschland alles ist. Der Wirt schmeißt dann noch ne Runde Dosenbier vom Hiper-Dino dazwischen was er 0,33 L für 19 Cent einkauft. Da steigt die Stimmung und keiner will nachstehen,Freibier für alle ! Freibier ? Sö blöd ist kein Tier aber der Mensch !
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War in einer Kneipe schrieb:
am 10. Februar 2011 um 18:56:40
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Ein Weissbier 3,20 Euro pro Liter
Habe 2 Getrunken, 6 Euro 40 für einen Liter.Luftlinie 400m steht die Brauerei, eigene Quelle.Also Wasser,
99 Prozent vom Bier sind Wasser wo sich automatisch aus der Erde rausdrückt.Ist Öl wirklich Teuer, oder Diesel, Benzin?
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Coban schrieb:
am 10. Februar 2011 um 09:51:29
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Öl
Gestern bei uns in Calw Diesel 1,39 obwohl Rohöl WTI bei 86,44 liegt.Wir werden nur noch abgezockt.
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