18.01.2012, 17:12 Uhr | dapd, t-online.de
Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr nur noch ein mit einem Wachstum von 0,7 Prozent. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts 2012. Zuvor hatte die Regierung noch einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent prognostiziert.
Der Arbeitsmarkt werde sich aber in diesem Jahr weiter gut entwickeln. Die Zahl der Erwerbstätigen werde um 220.000 auf 41,3 Millionen steigen, die Arbeitslosenquote auf 6,8 Prozent sinken.
"Aufgrund des schwierigeren außenwirtschaftlichen Umfelds rechnen wir zwar mit einer vorübergehenden Wachstumsdelle im Winterhalbjahr", sagte Rösler. Im Jahresverlauf werde Deutschland aber auf den Wachstumspfad zurückkehren. Die Wachstumsprognose der Bundesregierung beruht auf der Annahme, dass die Lösung der Schuldenkrise weiter vorankommt und sich die Verunsicherung an den Märkten allmählich auflöst, wie es im Jahreswirtschaftsbericht heißt.
"Deutschland steht gut da", sagte der Wirtschaftsminister bei der Vorstellung des Berichts in Berlin. "Unsere Wirtschaft ist robust, von Rezession kann überhaupt nicht die Rede sein." In den Wintermonaten sei zwar eine "Wachstumsdelle" zu erwarten, danach werde sich die Konjunktur jedoch allmählich wieder beleben.
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Anders als in den meisten zurückliegenden Jahren werde die positive Entwicklung allein von der Inlandsnachfrage getragen, erklärte der Minister. Die Einkommen der Beschäftigten würden im Schnitt um 3,0 Prozent steigen, während der Anstieg der Verbraucherpreise auf 1,8 Prozent zurückgehen werde. Unter dem Strich erhöhe sich die Kaufkraft der Bürger um 1,2 Prozent. Und wer mehr Geld habe, könne auch mehr ausgeben: Die Regierung rechne damit, dass der Konsum die maßgebliche Stütze der Konjunktur sein werde.
Der Außenhandel werde dagegen im Unterschied zu früher kein Wachstum mehr hervorrufen. Die Exporte der deutschen Industrie würden zwar weiter zunehmen, allerdings weniger stark als die Importe, sagte Rösler.
Früher reichte ein schwaches Wachstum von unter einem Prozent meist nicht aus, um die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. In diesem Jahr soll das der Prognose zufolge aber anders sein: Die Zahl der Erwerbstätigen werde um 220.000 auf 41,3 Millionen steigen, die Arbeitslosenquote auf 6,8 Prozent sinken. "Der Arbeitsmarkt ist heute weitaus flexibler als früher", sagte Rösler.
Nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's wird Deutschland die Topnote für seine Kreditwürdigkeit auch in diesem Jahr halten können. Deutschland befinde sich "in einer vergleichsweise starken Position" und werde auch eine mögliche Rezession in diesem Jahr voraussichtlich ohne Herabstufung überstehen, sagte S&P-Europachef Moritz Krämer der "Bild"-Zeitung.
Quelle: t-online.de , dapd
donner schrieb:
am 17. Januar 2012 um 22:30:33
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Wachstum gesenkt
ja das ist richtig. Deutschland im Taumel von Niedriglohn, Teuerungsraten, steigende Inflation, steigende Energiekosten,
Kinder.- und Altersarmut, Rettungsschirm für Banken und EU-Staaten, Krise, Teurorettung, Diätenerhöhung, Haushaltssperren, Staatsschulden und und und. Die Reihenfolge ist egal. Dem Bürger wird die Kaufkraft genommen und der Rest macht Kasse. Das sind doch mal Zukunfsaussichten für unser Kinder und Enkel. Und die Kaffeesatrzleser haben warscheinlich recht.
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Frühpensionär schrieb:
am 17. Januar 2012 um 18:56:59
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Prognose
Sollte die Meldung stimmen,fände ich es nicht so schlimm. Dann werden Beamte abgebaut und in Frühpension geschickt.Ich bin jetzt
55 Jahre alt und warte sehnsüchtig auf meine Frühpension.35 Jahre Dienst sind genug.
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DaCaBa schrieb:
am 17. Januar 2012 um 18:34:16
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Wachstum
Für uns als Zeitarbeitsfirma ist das eine gute Meldung. Dadurch weichen immer mehr Unternehmer auf Zeitarbeter aus , um Kosten zu
sparen.Leider müssen wir verstärkt auf ausländische Fachkräfte zugreifen da vielen Deutschen der Lohnzu gering ist. Aber aufgrund der hohen Zuwanderungsrate ist das nicht ein Problem.
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