26.07.2010, 16:41 Uhr | dpa
Die Krankenkassen stöhnen unter steigenden Ausgaben für das Krankengeld (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) stöhnen unter steigenden Ausgaben für Krankengeld und dringen deshalb auf Entlastungen. Im vergangenen Jahr wuchsen die Ausgaben der Kassen für das Krankengeld um 10 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das geht aus einem Rundbrief des GKV-Spitzenverbands an die Kassen hervor. 2006 gaben die Kassen dafür noch 5,7 Milliarden Euro aus, seitdem sind die Ausgaben kontinuierlich gestiegen.
Zu den Gründen zählt, dass es immer mehr ältere Kassenmitglieder gibt, die im Schnitt häufiger Krankengeld bekommen. So liegt der Anteil der 45- bis 65-Jährigen seit 2006 bei über 30 Prozent. Jährlich steigt er laut Kassen-Statistik um mehr als 2 Prozent. Auch nimmt die Zahl psychischer Erkrankungen deutlich zu - also von Leiden, die oft länger anhalten und somit zum Krankengeldanspruch führen. Die Kassen zahlen das Krankengeld in der Regel nach der sechsten Krankheitswoche. Es beträgt maximal 70 Prozent des Bruttolohns.
Die Krankenkassen monieren aber auch Verschiebebahnhöfe zu ihren Lasten. Bis bei Kranken Reha-Maßnahmen beginnen können, brauche die dafür zuständige Deutsche Rentenversicherung immer länger. So sei die Wartezeit Betroffener etwa bei psychosomatischen Leiden binnen zwei Jahren von 59 auf 72 Tage gestiegen. In dieser Zeit bekommen die Patienten Krankengeld. Mehr Krankengeld-Fälle gibt es auch bei Arbeitslosen. Sie dürften nach Einschätzung der Kassen darauf zurückgehen, dass Betroffene auf diese Weise nicht so schnell Hartz-IV-Empfänger werden.
Quelle: dpa , t-online.de
Marianne schrieb:
am 28. Juli 2010 um 09:29:55
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Auf steuerzahler!
Bei unsere Beamter, Politiker und Pensionierte Beamter keine probleme. Da Beamte in der Regel privat krankenversichert
sind, müssen sie Beiträge für jedes einzelne Familienmitglied zahlen – aber nur für 30 % der Krankenkosten, den Rest übernimmt der Staat!
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Kathi2302 schrieb:
am 28. Juli 2010 um 09:18:43
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Zusatzbeitrag
Alle Versicherten zahlen doch zusammen mit dem Krankenkassenbeitrag einen Zusatzbeitrag, der fürs Krankengeld verwendet wird.
Sogar Rentner - so wie ich - müssen ihn zahlen. Krankengeld werde ich wohl nie bekommen, aber 0,9% Zusatzbeitrag muss ich zahlen. Also was soll dieses ganze Aufgerege - jeder AN zahlt fürs Krankengeld, dann soll er es auch bekommen, wenn er es braucht.
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Frank schrieb:
am 27. Juli 2010 um 18:17:05
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Krankengeld
45-65 Jahre 30% also 20 Jahre. Der Rest 25 Jahre 20-45Jahre 70%
Warum werden hierbei die älteren als kostentreiber hingestellt!!!
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