18.10.2011, 12:40 Uhr | dpa
Millionen Kassenpatienten sparen im kommenden Jahr den Zusatzbeitrag. Die neue Krankenkasse DAK-Gesundheit verzichtet ab April 2012 darauf, den Extrabetrag zu kassieren, den die Versicherten zusätzlich selbst zahlen müssen. Das teilte die DAK in Hamburg mit. Bisher müssen die Kassenmitglieder acht Euro pro Monat zahlen.
Die DAK und die BKK Gesundheit schließen sich zum 1. Januar 2012 zusammen. "Die Abschaffung des Zusatzbeitrags wird möglich, weil die Fusion wirtschaftliche Vorteile bringt", sagte DAK-Chef Herbert Rebscher. Die beiden Kassen bündelten ihr Vertragsmanagement und ihre Versorgungsangebote. Thomas Bodmer, Vorstand der BKK Gesundheit, sprach von "guten Nachrichten".
Die DAK-Gesundheit wird, wie bisher bereits die DAK allein, die drittgrößte deutsche Kasse. Sie wird 5,1 Millionen Mitglieder und rund 6,6 Millionen Versicherte haben. Der Haushalt soll rund 20 Milliarden Euro betragen.
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Die DAK und die BKK Gesundheit zählten zu den ersten gesetzlichen Versicherungen, die seit Anfang vergangenen Jahres einen Zusatzbeitrag von acht Euro je Monat erheben. Seither haben sie deutlich an Mitgliedern verloren.
Rebscher begründete die Streichung des Zusatzbeitrags auch mit effizienteren und schlankeren Strukturen. Hinzu komme die ohnehin gute Finanzausstattung des Gesundheitsfonds.
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Nach der jüngsten Prognose des Schätzerkreises der gesetzlichen Krankenversicherung profitieren die derzeit rund 150 Kassen von der guten Arbeitsmarktlage. 2011 ist mit Beitragseinnahmen in Höhe von 183,4 Milliarden Euro zu rechnen. Das sind 1,7 Milliarden Euro mehr als noch im Januar geschätzt. Die Zuweisungen an die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds bleiben nach den gesetzlichen Vorgaben unverändert bei 178,9 Milliarden Euro. Die geschätzten Kassenausgaben werden mit 177,5 Milliarden beziffert.
Sitz der fusionierten Kasse soll Hamburg sein. Sie unterhält bundesweit rund 850 Servicezentren. Für die Kunden der beiden Kassen entstehe durch die Fusion kein Aufwand.
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Zusatzbeiträge müssen derzeit über zehn Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zahlen. Die Versicherungen müssen sie erheben, wenn ihnen das Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht reicht. Seit Januar 2011 können Krankenkassen Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe verlangen.
Quelle: dpa , t-online.de
Kein Wettbewerb? schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 19:59:05
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DAK Gesundheit
schön, wenn es billiger geht. Ja, auch ich habe die acht Euro bezahlt und es tat mir nicht weh. Mit Naturheilverfahren ,
Auslandsimpfungen - die haben mir die Cholera Impfung zur Hälfte bezahlt - bin ich absolut einverstanden. Mit der Geschäftsstelle in meiner Stadt komme ich gut klar. Zwar muß man gegenwärtig warten. Das scheint aber am Umbau der DAK Stelle zu liegen.Frau Borchart, von der DAK, Danke für die schnelle Hilfe!
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Isis schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 19:33:09
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DAK
Schön! Das ist den Mitgliedern sicherlich eine Freude. Aber ich frage mich, warum damit jetzt so eine Welle ausgelöst wird? Meine
Krankenkasse hat noch NIE einen Zusatzbeitrag verlangt - obwohl kompetent, nicht knauserig und bei Bedarf sehr Hilfreich. Persönlich oder auch am Telefon, immer für "ihre" Mitglieder zu sprechen - keine Warteschleifen, kein Vertrösten, sondern umgehend sachliche Aufklärung und Beratung. Welche Kasse ich meine? Die BKK mobil oil!
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erbsekopp schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 19:18:16
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DAK
Ich schliesse mich Dr. Faust an. Bin mit meinem Mann schon und vorher schon bestimmt 40 Jahre bei der DAK. Immer eine gute Betreuung und
kulant in jeder Beziehung. Habe die 8E auch ohne Mucken bezahlt. Sicher ist alles teurer geworden. Aber man sollte auch bedenken, dass wir alle älter werden und viel besser versorgt sind, als unsere Eltern und Großeltern, oder? Also, nicht nur meckern sondern auch mal nachdenken und gerecht sein. Sind in Rente und auch nur normale Bürger.
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