31.12.2010, 13:30 Uhr | bv, sky mit dpa
Die Verbraucher müssen sich auch 2011 auf steigende Kosten einstellen. Vor allem die öffentliche Hand greift Otto Normalverbraucher tiefer in die Tasche: Beiträge, Steuern und Gebühren sollen angehoben werden. Wir zeigen, was sich ändern wird.
Nur die Nichtraucher können sich bei der kommenden Preisrunde entspannt zurücklehnen: Tabak wird in den kommenden fünf Jahren zunehmend stärker besteuert. Im Mai 2011 soll das Stufenmodell in Kraft treten. Eine Packung mit 19 Zigaretten wird dann jedes Jahr um vier bis acht Cent teurer. Damit die Raucher nicht aufs Selbstdrehen umsteigen und vermehrt Feinschnitt kaufen, sollen die Steuern hier um 12 bis 14 Prozent pro 40-Gramm-Packung steigen
Der Beitragssatz für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) soll von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen. Am 12. November stimmt der Bundestag endgültig über den Gesetzesentwurf zur Finanzierung der GKV ab. Die Arbeitgeber zahlen dann nur noch 7,3 Prozent, der Rest muss von den Versicherten getragen werden. Vorgesehen ist außerdem, dass die Kassen Zusatzbeiträge künftig in unbegrenzter Höhe erheben dürfen. Für Geringverdiener soll es einen Sozialausgleich geben.
Schon jetzt erheben einige Kassen Zusatzbeiträge und haben angekündigt, dies auch 2011 tun zu wollen. Aber auch die Beiträge für die private Krankenversicherung (PKV) dürften steigen, auch wenn die PKV ausgeschlossen hat, dass die Beiträge als Spätfolge der Finanzkrise angehoben werden müssen.
Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung steigt von 2,8 auf 3,0 Prozent. Er wird zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen. Bei 2500 Euro Monatseinkommen muss der Beschäftigte 2,50 Euro mehr bezahlen, seine Firma ebenfalls.
Ebenso wenig wie steigende Gesundheitskosten lassen sich auch steigende Strompreise für die Haushalte vermeiden. Weil die staatliche Umlage für erneuerbare Energien steigt, klettert auch der Strompreis. Die so genannte EEG-Umlage erhöht sich von 2,05 auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde. Ein durchschnittlicher Haushalt muss dadurch rund fünf Euro mehr im Monat zahlen.
Nur teilweise umgehen lassen sich Gebühren und Steuern, die Kommunen erheben. Auch hier sind 2011 Steigerungen zu erwarten - die Städte und Gemeinden wollen so ihre Haushaltslöcher stopfen. Die "Bild"-Zeitung berichtete, teils würden die Gebühren um 50 Prozent erhöht. Das gilt beispielsweise für die Eintrittspreise von Schwimmbädern, aber auch für die Müllgebühren oder Steuern im Zusammenhang mit dem Kauf oder Besitz von Immobilien. Wird zum Beispiel die Grundsteuer angehoben, betrifft das auch Mieter, da sie diese anteilig über die Nebenkosten bezahlen müssen.
Auch Fliegen wird wegen der neuen Flugticketsteuer teurer, die ab 1. Januar 2011 erhoben wird. Die Flugticketsteuer beträgt für Kurzstrecken acht Euro pro Start, für die Mittelstrecke 25 und die Fernstrecke 45 Euro. Tickets jetzt noch schnell zu buchen bringt allerdings nichts, da das Abflugdatum maßgeblich ist. Immerhin: Wer nicht ab Deutschland in den Urlaub fliegt, kann sich zumindest diese Steuer sparen. Auch Kinder ohne eigenen Sitzplatz müssen sie nicht bezahlen.
Quelle: t-online.de
Walto schrieb:
am 6. November 2010 um 19:52:33
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tja
Wegen jeder kleinigkeit geht das Volk auf die Strasse und macht ne Demo , warum nicht mal gegen die Pläne der Regierung . Eigentlich
sollte man das Huhn rupfen solange es nicht dagegn macht
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barbara schrieb:
am 6. November 2010 um 19:48:53
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ich bekomm ein zuviel
mann geht nur noch für den staat arbeiten sie solten mal die diäten senken und nicht alles erhöhen keiner iss so teuer wie deutschland geworden
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Sonderangebotsleser schrieb:
am 6. November 2010 um 19:40:51
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Tip
Bei LIDEL gibt´s ab Montag ein Stromaggregat, dann sind wir unabhängig von den Strompreisen.
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