15.11.2010, 14:15 Uhr | dpa, AFP, t-online.de - mmr
Beiträge für Private Krankenkasse steigen (Foto: ddp)
Nach Verabschiedung der Gesundheitsreform 2010 steigen die Beiträge für alle gesetzlich Krankenversicherten auf 15,5 Prozent. Doch auch viele Private Krankenkassen wollen ihre Beiträge teils kräftig erhöhen. Dabei hätten sie eigentlich die Gunst der Stunde nutzen können, um neue Mitglieder zu werben. Mit Beitragsanhebungen dürfte das schwer fallen.
Mit teils erheblichen Beitragssteigerungen müssen Versicherte der privaten Krankenkassen zum Jahreswechsel rechnen. Die DKV als zweitgrößte Kasse wird ihre Beiträge im Schnitt um sechs bis sieben Prozent erhöhen, ergab eine Umfrage des Berliner "Tagesspiegels" unter den Versicherern. Der größte Anbieter, die Debeka, verteuere die Prämien nur für die Angestellten - und zwar um fünf bis sieben Prozent. Die Tarife für Beamte bleiben dagegen unangetastet. Die Staatsdiener müssen sich höchstens zu 50 Prozent selbst versichern - die übrigen Krankheitskosten erstattet ihnen ihr Arbeitgeber über die Beihilfe.
Die Beiträge der Allianz sollen im Schnitt lediglich um 0,5 Prozent steigen. Dagegen werden AXA-Versicherte mit Beitragserhöhungen von durchschnittlich 4,6 Prozent deutlich stärker zur Kasse gebeten. Die Signal Iduna plant Verteuerungen um zwei Prozent. Die Beiträge der Halleschen Versicherung sollen im Schnitt um drei Prozent steigen. Die HUK wartet offenbar noch ab und plant Änderungen erst zum 1. März 2011.
Trotz der Beitragsanhebungen rechnen die privaten Kassen mit etwa 40.000 neuen Mitgliedern, die nach der Gesundheitsreform aus den Reihen der gesetzlichen Kassen wechseln. Wer über der Versicherungspflichtgrenze (2010: 49.950 Euro im Jahr) liegt, kann ab dem nächsten Jahr als Angestellter deutlich einfacher in die Private Krankenversicherung wechseln. Für einen Wechsel ist ab dem kommenden Jahr der Nachweis über ein entsprechendes Einkommen über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze lediglich für das vorangegangene Jahr statt wie bis jetzt für drei aufeinander folgende Jahre möglich.
Der Bundestag hatte am Freitag mit den Stimmen von Union und FDP das Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung verabschiedet, wonach der einheitliche Beitragssatz für die rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten ab Januar von derzeit 14,9 auf 15,5 Prozent steigt. Der Arbeitgeberanteil wird von sieben auf 7,3 Prozent erhöht und auf diesem Niveau festgeschrieben. Alle künftigen Kostensteigerungen sollen von den Versicherten durch Zusatzbeiträge finanziert werden. Diese können die Kassen künftig in unbegrenzter Höhe erheben.
Quelle: dpa , AFP , t-online.de
Ralfa schrieb:
am 23. Dezember 2010 um 21:51:45
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PKV
Ich war 10 Jahre bei der DKV. Habe mal mit 450 DM angefangen. Nun zahle ich 650 Euro. Wenn ich mir überlege, dass ich noch 20 Jahre bis
zur Rendte habe. Wie sieht der Beitrag dann aus?
Zum Glück konnte ich durch Zufall wieder in die GKV wechseln. Dort habe ich mit Zusatzversicherung die nahezu gleiche Leistung bei überschaubaren Kostensteigerungen.
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isso schrieb:
am 23. Dezember 2010 um 16:54:53
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PKV
Es gibt im Prinzip nichts Besseres,diese Vorteile die du einfach bei Betarf nutzen
kannst kostet sicher auch ihren Preis.Meine Gesundheit
geht mir über Alles.
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Boomi schrieb:
am 25. November 2010 um 21:43:58
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17 Prozent Erhöhung bei der BARMENIA
Meine private Krankenversicherung " Barmenia " hat um 17 % erhöt mehr Wucher geht kaum alles Verbrecher
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