13.10.2011, 09:05 Uhr | dpa
Die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen sprudeln. Nach aktuellen Zahlen des Schätzerkreises werden die Kassen 2011 deutlich mehr kassieren als bislang gedacht. Das kommt auch den Versicherten zu Gute: Beitragserhöhungen und weitere Zusatzbeiträge sind bis 2012 offenbar kein Thema.
Der Schätzerkreis rechnet jetzt mit Beitragseinnahmen in Höhe von 183,4 Milliarden Euro. Das sind 1,7 Milliarden Euro mehr als noch im Januar geschätzt. Die Zuweisungen an die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds bleiben jedoch nach den gesetzlichen Vorgaben unverändert bei 178,9 Milliarden Euro. Die geschätzten Kassenausgaben werden mit 177,5 Milliarden beziffert.
Nach der Prognose des Schätzerkreises des Bundesversicherungsamtes ist dieses Jahr wie auch 2012 mit relativ stabilen Einnahmen der Krankenkassen zu rechnen. Ein wegen der guten Arbeitsmarktlage in diesem Jahr erwarteter Überschuss soll der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zugefügt werden, teilte das Bundesversicherungsamt mit.
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Bei Einnahmen von 183,4 Milliarden und Zuweisungen von 178,9 Milliarden an den Gesundheitsfonds bleiben rund 4,5 Milliarden Euro über. Von dem überschüssigen Geld sollen zwei Milliarden zur Finanzierung der Zusatzbeiträge von Hartz-IV-Empfängern bis 2014 eingesetzt werden. Die weiteren 2,4 Milliarden Euro gehen in einen Reservetopf, der konjunkturelle Schwankungen bei den Beitragseinnahmen ausgleichen soll. Die Liquiditätsreserve garantiert, dass der Gesundheitsfonds jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Krankenkassen nachkommen kann.
Für 2012 rechnen die Experten mit Einnahmen in Höhe von 185,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben sollen bei 185,4 Milliarden Euro liegen. Damit könnten auch im kommenden Jahr die Ausgaben der Krankenkassen durch Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds im Schnitt vollständig gedeckt werden. Der für das kommende Jahr erwartete Ausgabenanstieg von 4,5 Prozent resultiere insbesondere aus der Ausgabenentwicklung bei Arzneimitteln.
Dem Schätzerkreis gehören Experten des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes und der Krankenkassen an.
Quelle: t-online.de , dpa
Ilona schrieb:
am 10. Dezember 2011 um 15:24:16
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Allgemein
Hallo, was soll der kleine Mann den noch alles bezahlen und sparen? Sollen die doch in der Regierung endlich mal was tun und sich
an der Sparerei beteiligen. Die Schweine verdienen sich dusslig und dämlich und tun nichts dazu. Die Gesetze, welche die verabschieden, kommen nur denen selbst zu Gute und niemandem anders auf die Dauer. Die genehmigen sich einfach höhere Diäten, das kommt auch vom Steuerzahler, ihre Pensionen in schwindelerregenden Höhen und noch vieles mehr.
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Susi schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 13:09:38
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und dann kam die Reform
Davor fielen die Beiträge, jeder konnte sich aussuchen wo er hin wollte um einen echten Spareffekt zu haben. Heute
hat man einen Gesundheitsfond, bezahlt überall gleich plus Zusatzbeitrag, wirkliche Ersparnis für einen Normalverdiener 96 € mehr oder weniger. Und trotzdem "sterben" KK immer häufiger, da könnte man diesen Gesundheitsfond auch wieder abschaffen und einen gesundne Dawinismus fördern.
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hecht2305 schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 15:34:29
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Konkurrierende Kassen
Recht hat er, der gelernte DDR Bürger. Ein Leistungskatalog, eine Kasse
und das dauernde Wechseln und Gerede hört
auf. Alles ist auch übersichtlicher.
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