09.03.2011, 17:13 Uhr | dpa-tmn
Zusatzbeiträge: DAK leidet unter säumigen Zahlern (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Wer den Zusatzbeitrag bei seiner gesetzlichen Krankenkasse bisher nicht gezahlt hat, sollte das schnell nachholen. Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass mit der angekündigten Pfändung hohe Kosten verbunden sind. Hunderttausende Versicherte haben den Zusatzbeitrag bisher nicht bezahlt - aus Protest oder weil sie kein Geld übrig haben. Bei ihnen wollen die Kassen nun mittels Pfändung an ihr Geld kommen.
Julia Nill von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sagte: "Die Rechtslage ist eindeutig. Die Zusatzbeiträge müssen bezahlt werden." Auch Hartz-IV-Empfänger seien davon nicht ausgenommen. Da aber viele Versicherte den Zahlungsaufforderungen bisher nicht nachgekommen sind, haben betroffene Kassen wie die DAK und die City BKK nun die Daten der säumigen Kunden an die zuständigen Hauptzollämter weitergegeben. Sie sollen die seit Monaten fälligen Außenstände eintreiben und in einem letzten Schritt notfalls Gehälter oder Renten pfänden.
Wer sich bisher geweigert hat, den Zusatzbeitrag zu bezahlen, müsse mit hohen Nachforderungen rechnen. Bei einem Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat schulde ein Versicherter seiner Kasse für das vergangene Jahr 96 Euro. Zusammen mit den Mahnkosten könnten die Forderungen aber auch schnell auf das Doppelte anwachsen, sagte Nill.
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In der Regel könnten sich Versicherte mit ihren Krankenkassen aber einigen. "Möglicherweise kann eine Ratenzahlung für die Forderungen vereinbart werden." Auch eine Stundung der offenen Beträge sei denkbar. Generell könnten sich die Versicherten gegen Zusatzbeiträge nur mit einem Kassenwechsel wehren. Da viele Krankenkassen bisher keine Zusatzbeiträge erheben, spart ein Wechsel auf einfache Weise Geld.
Quelle: dpa-tmn , t-online.de
maumau schrieb:
am 9. März 2011 um 19:09:38
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jeder soll zahlen!
Nun kommt es doch anders, für alle ganz Schlauen, die einen auslachten als man schon bezahlt hatte.
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Frido schrieb:
am 9. März 2011 um 19:07:13
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Kasse wechseln
Werde nicht freiwillig nachzahlen, aber dann die Kasse wechseln. Wenn das genug Leute machen, trennt sich die Spreu vom Weizen
und bald gibt es nur noch wenige. 10 sollten ausreichen. Ich hoffe, dass es bald so kommt.
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Horst schrieb:
am 9. März 2011 um 19:03:40
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Zusatzbeiträge
Pfändung hat direkten Krankenkassenwechsel zur Folge. Mal sehen ob sich das Zollamt und die Gerichte die nächsten 10 Jahre
mit dem Eintreiben von 100tausenden Zusatzbeiträgen beschäftigen will. Dem Bürger reicht die Abzocke und auch
anderes. ( 5 min bis zur Entscheidung zur Bankenrettung in Milliardenhöhe und elendes Zeitschinden bei lächerlichen 5 Euro für die Harzies das ist langsam Grund Genug für aktive Gegenwehr gegen die Volksbetrüger.
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