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Krankenstand: Wo die Deutschen am häufigsten krank sind

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Wo die Deutschen am häufigsten krank sind

03.05.2011, 11:07 Uhr | t-online.de/business, sia / dpa-tmn

Übersicht: Wo die Deutschen am häufigsten krank sind. (Grafik: TK) Übersicht: Wo die Deutschen am häufigsten krank sind. (Grafik: TK)12,3 Tage waren die Deutschen im letzten Jahr im Durchschnitt krankgeschrieben. Das ergab der neueste Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Die TK-Statistik zeigt zudem große Unterschiede beim Krankenstand in den Bundesländern und Berufsgruppen. Wir sagen Ihnen, wo und in welchen Jobs die Beschäftigten hierzulande sich am häufigsten beziehungsweise nur selten krankgemeldet haben.

Krankenstand bleibt auf Vorjahresniveau

Der Krankenstand der 3,5 Millionen TK-versicherten Beschäftigten und Arbeitslosengeld-I-Empfänger blieb 2010 mit 3,36 Prozent nahezu auf dem Niveau von 2009 (3,32 Prozent). Für das Jahr 2010 verzeichnete die TK etwa 2,4 Prozent weniger Krankschreibungen als in 2009. Vor allem Atemwegserkrankungen sind demnach deutlich zurück gegangen.

Ausfälle wegen psychischer Störungen sind weiterhin gestiegen

Dass der Krankenstand trotz der geringeren Zahl der Krankschreibungen dennoch nicht sinkt, liegt nach Angaben der TK an der erneuten Zunahme von Krankmeldungen aufgrund psychischer Störungen. Binnen eines Jahres sind Fehlzeiten durch psychische Probleme um fast 14 Prozent gestiegen, statistisch gesehen war jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr zwei Tage wegen einer Psycho-Diagnose krankgeschrieben.

Deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern

Zwischen den einzelnen Bundesländern zeigt die TK-Statistik deutliche Unterschiede. Die geringsten Fehlzeiten gab es 2010 in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 9,9 Tagen, Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern meldeten sich mit jeweils 15,5 Tagen am häufigsten arbeitsunfähig.

Arbeitslose sind besonders häufig krank

Besonders viele Fehltage im Jahr 2010 ermittelte die TK im Übrigen für Arbeitslose, im Durchschnitt 23,1 Tage. Immerhin noch 19,4 Tage fehlten Hilfsarbeiter im letzten Jahr in ihrem Job, und auch Mitarbeiter in Bau-, Bauneben- und Holzberufen blieben oft der Arbeit fern, durchschnittlich 19,1 Tage. Beschäftigte in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen hingegen meldeten sich 2010 nur acht Tage krank. Eine ähnlich positive Bilanz haben laut Gesundheitsreport Auszubildende vorzuweisen: Sie fehlten im letzten Jahr im Durchschnitt nur neun Tage krankheitsbedingt am Arbeitsplatz.

Zu den Berufsgruppen mit den höchsten Krankenständen gehören laut der TK-Statistik auch Lokführer. Sie kamen 2010 auf 25 Fehltage pro Kopf. Häufige Fehlzeiten in Job wurden demnach auch bei den Mitarbeitern von Call Centern verzeichnet. Sie blieben im vergangenen Jahr im Durchschnitt 23,3 Tage krankheitsbedingt der Arbeit fern.

Jüngere doppelt so häufig arbeitsunfähig wie ältere Kollegen

Ein weiteres Ergebnis des Gesundheitsreports: Jüngere Beschäftigte zwischen 15 und 25 Jahren sind mit knapp zwei Krankschreibungen im Jahr etwa doppelt so häufig arbeitsunfähig wie ihre älteren Kolleginnen und Kollegen. Allerdings nimmt die durchschnittliche Dauer eines Arbeitsausfalls mit steigendem Alter kontinuierlich zu. Während eine Krankschreibung unter den jüngsten Beschäftigten zwischen 15 und 19 Jahren im Mittel knapp sechs Tage dauert, sind es bei den über 55-Jährigen fast 19 Tage. Hauptgrund für die längeren Falldauern in den älteren Altersgruppen ist das mit zunehmendem Alter häufigere Auftreten schwererer Krankheiten.


Quelle: T-Online

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Kommentare (2)

zum Forum

Thema: "Krankenstand: Wo die Deutschen am häufigsten krank sind"

Mike yankee schrieb: am 25. Dezember 2011 um 22:43:26
(0) (0) Wo sind die Deutschen am häufigsften krank
Klar, unsere Arbeitsministerinn glaubt an den Weihnachtsmann, Ihre Kinder brachte der
Klapperstorch und der Fachkräftemangel ist ganz gravierend- Die Leute über fünfzig können nur noch Billigjobs annehmen, 6,50 € Stunden lohn. Und dann kommt der Herr Rößler und will aus Südeuropa Fachkräfte anwerben. Begreifft doch endlich, dass es dieser Regierung nur um geschönte Statistiken geht. Diese Leute pfeiffen auf Deutschland, Herr Rößler, aus gutem Grund
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Reni schrieb: am 16. September 2011 um 18:54:06
(0) (0) Krankenstand
besonders viele im Bau-u. Holzgewerbe. Diese Menschen sind Schwerstarbeiter da ist es kein Wunder! Wurden überhaupt Unfälle in
diesem Gewerbe berücksichtigt?? Wohl kaum! Wenn diese Arbeiter Mitte 50 sind, sind sie kaputt vom Arbeiten, aber sie sollen bis 69 Jahre weitermachen! Ein Hohn!
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