15.06.2010, 14:58 Uhr | AFP, bv
Kranke Kassen: mehrere Versicherer senden Notsignale (Foto: imago)
In Deutschland sind offenbar mindestens drei gesetzliche Krankenkassen in Finanznöten. Versicherte dieser Kassen müssen sich trotzdem keine Sorgen um ihren Versicherungsschutz machen. Nach der etwaigen Schließung einer Kasse müssten Versicherte von einer anderen Kasse aufgenommen werden, sagte der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums, Christian Lipicki. Die Versicherten erlitten dadurch keinen Nachteil.
Das Verfahren zur Insolvenz einer Krankenkasse ist so ausgelegt, dass die Versicherten rechtzeitig über die bevorstehende Schließung informiert werden, um sich eine andere Kasse zu suchen. Eine Lücke im Versicherungsschutz wird dadurch vermieden. Die Kassen sind gezwungen, jeden Bewerber aufzunehmen.
Nach Angaben des Bundesversicherungsamts haben bislang drei gesetzliche Krankenkassen eine drohende Insolvenz angezeigt. Medienberichten zufolge sind darunter die City BKK, die BKK Heilberufe und die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK). Auch der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) werden finanzielle Probleme nachgesagt, die Kasse dementiert jedoch eine Insolvenzgefahr.
Bei den drei erstgenannten Kassen wird nun die finanzielle Situation genau geprüft. Am Ende könnte die Schließung stehen. Dies ist allerdings nicht zwingend. Das Bundesversicherungsamt fürchtet angesichts des für 2011 drohenden Defizits von elf Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr finanzielle Engpässe bei weiteren gesetzlichen Krankenkassen.
Der Vorstand der GBK, Helmut Wasserfuhr, bestätigte gegenüber der "Financial Times Deutschland", dass er gemeldet habe, seine Kasse komme "aufs Jahr gesehen leicht in die Miesen". Allerdings habe sie einen Liquiditätsplan bis Ende des Jahres. "Wir sind jederzeit zahlungsfähig." Damit das so bleibe, verhandle er derzeit mit anderen Betriebskrankenkassen über eine mögliche Fusion. Die Gespräche stünden aber noch am Anfang. Die GBK war im August 2009 die erste Kasse gewesen, die von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von acht Euro forderte.
Quelle: AFP , t-online.de
Paulus schrieb:
am 15. Juni 2010 um 19:43:38
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KK
Und wo bleibt Frau Merkel ? Mal ein paar Millionen aus dem Steuertopf, damit es wie bei den KK weitergeht. Dann fallen keine Arbeitslosen
an. An dieser Stelle frag ich mich, wozu brauchen wir mehr Kinder, wenn die arbeit immer weniger wird ? Die zahlen, als Arbeitslose doch keine selbsterwirtschaftete Maark an die KK und Rentenversicherung. Fazit : Mehr Kinder mehr Ballast für die Gesellschaft.
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Abwickler schrieb:
am 15. Juni 2010 um 19:43:07
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Kranke Kassen
Rotstift ansetzen, bis eine KK für alle zur Versorgung übrig bleibt. Sonderwünsche sind extra machbar. Die ganze
Abzocker-Riege verschwindet somit aus der Zahlliste. .Protzbauten können vermietet oder verkauft werden.
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kopfschüttler schrieb:
am 15. Juni 2010 um 19:38:37
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kk inso
ein wahnsinn wenn leute sich äußern und denken sie verstehen die problematik. es sollte jeder versicherte der von sich behauptet
das er zu viel beitrag zahlt-was meistens die sind die tausende von euros im jahr an "ich sitz gern beim arzt weil ich keine sozialen kontakte habe" oder leute wie "ich trink mir gern die birne weg weil mich der rtw ja ins krhs bringt" sind mal über sich selber und ihre "beitragsansprüche" nachdenken...
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