30.08.2010, 13:38 Uhr | t-online.de
Ohne die Wirtschafts- und Finanzkrise hätten die Arbeitnehmer heute mehr Geld in der Lohntüte (Foto: imago)
Die Wirtschaftskrise hat Arbeitnehmer in Deutschland laut einem Bericht der "Bild" insgesamt 15,8 Milliarden Euro gekostet. Das berichtet die Online-Ausgabe der Zeitung unter Berufung auf das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans Böckler Stiftung.
"Wenn es 2009 keinen Konjunktureinbruch gegeben hätte, wären die Bruttolöhne und -gehälter preisbereinigt um 15,8 Milliarden Euro stärker gestiegen, als sie es tatsächlich sind", wird IMK-Chef Gustav Adolf Horn von dem Blatt zitiert. Löhne und Gehälter seien durch Kurzarbeit und die Umwandlung von Vollzeit in Teilzeitstellen zurückgegangen. Rein rechnerisch bedeutet das Einbußen von rund 450 Euro für jeden der 35 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland.
Laut Daten des statistischen Bundesamts (destatis) sind die Tariflöhne 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent gestiegen. Dennoch hatten Arbeitnehmer weniger Geld in der Tasche. Die Reallöhne sanken nach Berechnungen der Statistiker im Schnitt um 0,4 Prozent.
Angesichts des jüngsten Konjunkturaufschwungs ist 2010 wieder mit stärkeren Lohnerhöhungen zu rechnen. Volkswirte der Deka-Bank prognostizierten jüngst Lohnerhöhungen von bis zu drei Prozent. Zuletzt zogen jedoch auch die Preise wieder an. Die Inflationsrate, die lange Zeit unter ein Prozent gelegen hatte, betrug im Juli 1,2 Prozent.
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Quelle: t-online.de
Georgo schrieb:
am 27. August 2010 um 09:21:57
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General
Bitte nicht alles wieder schönreden. Sicher sind viele Dinge im Preis gleichgeblieben, doch die Dinge des täglichen Lebens
sind im
Preis gestiegen. 2 Beispiele. Im Okt. 2001 im Baumarkt einen Halogenstab für 3,80DM gekauft, im Februar 2002 gleicher
Hersteller und Teil für 3,60 €. Im Dez. 2001 Essen gegangen. Gänsebrust mit Klössen 15,50 DM im Januar zum Geburtstag meiner Schwiegermutter, gleiche Gastwirtschaft, gleiches Essen 9,95 €. Und die Politik redete immer nurvon gefühlter Teuerung.
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hm schrieb:
am 27. August 2010 um 08:55:22
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an O
Jemand, der es mit Grips und Pfiffigkeit zu etwas gebracht hat, soll sein Geld verdienen. Manager, die ein Unternehmen gut führen,
ebenfalls. Was nicht mehr stimmt, sind die Relationen zum einfachen Arbeitnehmer, der ja gebraucht wird, sonst gibt es nämlich nichts zu managen. Und was gar nicht geht sind Abfindungen in schwindelerregenden Höhen bei erwiesener Nichtpfiffigkeit
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O schrieb:
am 26. August 2010 um 14:43:25
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@siggi
Sehen Sie, Sie haben´s scheinbar noch nicht begriffen. Nicht böse sein, aber genau das ist´s, was m. Grips u. Pfiffigkeit gemeint
ist. Lassen Sie doch die anderen arbeiten, solange Sie d. Ertrag einfahren.Ein Studium schadet trotzden nicht, auch mit Diplom lebt sich´s gut. Die Schere klappt tatsächlich immer weiter außeinander, umso wichtiger ist´s, auf d. richtigen Seite dabei zu sein. Hier hilft nicht Missgunst u. Gutmenschentum, sondern für Sich die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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