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Krise lässt Energieverbrauch sinken

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Krise lässt Energieverbrauch sinken

18.02.2010, 12:34 Uhr | lgs

Weniger Energienachfrage in der Industrie (Quelle: imago) Weniger Energienachfrage in der Industrie (Quelle: imago)Die Wirtschaftskrise hat den Energieverbrauch in Deutschland deutlich sinken lassen. Die Versorger lieferten in den ersten drei Monaten rund vier Prozent weniger Strom an ihre Kunden, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin mitteilte. Der Absatz von Gas sei im selben Zeitraum sogar um sieben Prozent gesunken.

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Eisen- und Stahlbranche besonders von Krise betroffen

Grund für das Minus ist vor allem ein Einbruch der Nachfrage in der Industrie. So verbrauche allein die Eisen- und Stahlbranche, die besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen ist, rund fünf Prozent des Stroms in Deutschland. Die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogenen Metallindustrie wiederum ist für rund sechs Prozent des deutschen Gasverbrauchs verantwortlich. Der Strom- und Gasverbrauch bei Handel, Gewerbe und Privathaushalten sei dagegen relativ stabil geblieben. Diese Gruppen verbrauchten rund die Hälfte der Energie in Deutschland.



Verbraucher müssen mehr für den Strom bezahlen

Demgegenüber müssen die deutschen Verbraucher trotz der Wirtschaftskrise teilweise erheblich mehr Geld für Strom bezahlen. Das Plus belaufe sich auf bis zu 45 Euro jährlich, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf den Ökostrom-Anbieter Lichtblick berichtete. So haben die großen Energieversorger und Stadtwerke in den vergangenen Monaten ihre Nutzungsgebühren für Stromverteilnetze zum Teil drastisch erhöhen können.


Mehrkosten von bis zu 45 Euro

Die Behörden hätten den Unternehmen je nach Region zwischen drei und knapp 24 Prozent mehr für die Nutzung ihrer Stromleitungen genehmigt. Pro Haushalt und Jahr ergebe das Mehrkosten zwischen drei und knapp 45 Euro, hieß es in dem Bericht weiter. Diese Summe wird nach internen Berechnungen etwa im Versorgungsgebiet von Eon Edis in Mecklenburg-Vorpommern fällig.

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Quelle: t-online.de , AFP

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