30.12.2010, 19:10 Uhr | dpa
Kuba streicht Subventionen für Seife und Zahnpasta (Foto: AFP)
Die Kubaner müssen künftig deutlich mehr für Seife, Zahnpasta und andere Hygieneartikel bezahlen. Wie die Behörden des kommunistischen Staates am Mittwoch mitteilten, werden ab dem 1. Januar 2011 die Subventionen für diese Produkte gestrichen. Bisher konnten die Kubaner Seife und Zahnpasta ebenso wie eine Reihe von anderen Grundprodukten zu sehr günstigen Preisen erwerben.
Mit der Maßnahme setzt die kubanische Regierung die Politik der Streichung von Subventionen fort. Bisher sind aus dem Warenkorb des seit 1962 existierenden "Versorgungsbüchleins" (libreta de abastecimiento) unter anderem Salz, Bohnen und Zigarren getilgt worden. Für subventionierte Seife heimischer Herstellung müssen müssen die Kubaner künftig 0,30 Dollar bezahlen, bisher war es etwa ein Cent.
Der kubanische Durchschnittverdienst liegt derzeit bei umgerechnet rund 15 Dollar im Monat. Nach wie vor in der "Libreta" enthalten sind Zucker, Reis, Kaffee, Öl, Eier und andere Grundnahrungsmittel. Die Rationen, die an die Menschen ausgegeben werden, reichen allerdings oft nur für einen halben Monat.
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Quelle: dpa
Micky schrieb:
am 17. Januar 2011 um 17:03:47
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Cuba und die Seife
Ich war erst wieder in Cuba, es ist eigentlich egal was die Seife oder die Zahnpasta kostet. Man kann sowieso keine
kaufen. Cuba funktioniert nur noch particular ( PRIVAT )! Da bekommt man in der Tat alles. Einen Tag gibt es in den Geschäften keinen Reis mehr, einen anderen Tag gibt es kein Speiseöl mehr zu kaufen. U.S.W. Tag für Tag, fehlt etwas. Ich liebe Cuba trotzdem über alles und werde demnächst wieder hin fliegen.
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hafi schrieb:
am 3. Januar 2011 um 11:31:09
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cuba
mit wem vergleicht ihr den cuba mit den usa, auch dort gibt es viele menschen
denen es genau so schlecht oder schlechter als den
cubanern geht.
aber wenn man cuba mit den meisten kleineren länder in der karibik
und südamerika vergleicht (obwohl kapitaliastisch), kommt cuba sehr gut weg.
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demokrat schrieb:
am 3. Januar 2011 um 10:06:41
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interesant
über das kleine kuba wird viel unsinn geschrieben, das es eine wirtschaftsblokade hat nicht. das alle inselnationen in der
karibik am tropf der USA hängen nicht, auch das die in den USA 60 Mio. amerikaner auf Essensmarken angewiesen sind nicht, komisch.
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