16.01.2012, 15:47 Uhr | dpa, t-online.de
Weil sich ein Kunde von der HypoVereinsbank schlecht beraten fühlt, verklagt er die Tochter der UniCredit auf 124 Millionen Euro. Er hoffte, über kurzfristige Investitionen an deutsche Steuergutschriften zu kommen, und verstieß dabei gegen deutsches Steuerrecht, so die Überzeugung der Behörden. Die Bank soll dafür nun gradestehen.
Der HypoVereinsbank (HVB) droht ein millionenschwerer Schadenersatzprozess. Ein Kunde der HVB hat die Münchner Tochter der italienischen UniCredit auf Zahlung von 124 Millionen Euro verklagt. Wie aus dem Prospekt für die derzeit laufende Kapitalerhöhung der Mailänder Großbank hervorgeht, wirft der Kläger der HVB eine fehlerhafte Beratung und Pflichtverletzungen bei Aktiengeschäften vor. Über den Fall hatte zuvor bereits die "Financial Times Deutschland" (FTD) berichtet. Die Bank wollte sich nicht zu dem Fall äußern und verwies auf die laufende Kapitalerhöhung und die Informationen in dem Prospekt.
Laut "FTD" handelt es sich bei dem Kläger um einen vermögenden Privatkunden, der wegen angeblicher Falschberatung mit seinen Aktiengeschäften gegen deutsches Steuerrecht verstieß. Wie das Blatt berichtete, habe der Kunde über das Handelsbüro der HVB in London deutsche Aktien kaufen lassen, jeweils kurz vor der Ausschüttung von Dividenden. Auf diese Weise habe der Kunde mittels komplizierter Konstrukte Steuergutschriften erhalten. Nach einer Prüfung verlangten die Steuerbehörden die Rückzahlung der Steuererstattungen. Der Kunde klagt nun vor dem Landgericht München gegen die Bank.
Quelle: t-online.de , dpa
tztztz schrieb:
am 17. Januar 2012 um 12:56:13
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Klage gegen Bank
Das, was hier beschrieben wird, ist genau die Art Geld zu "verdienen", die ich eigentlich als Betrug ansehe. Aktien
kurz vor Dividende kaufen, Dividende einstreichen und die Aktien dann vmtl. gleich wieder abstoßen. Genau so ein mieser Trick, wie die allseits bekannten Leerverkäufe mit geliehenen (!!) Aktien. Solche Spekulanten müsste man eigentlich ersatzlos enteignen und auf Hartz IV setzen.
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Turboderegulierter schrieb:
am 17. Januar 2012 um 12:19:32
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Steuergutschrift für Aufstocker
Da arbeitet der Mann so hart und wird dann so abgezockt.
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archi günni schrieb:
am 17. Januar 2012 um 11:24:07
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Klage gegen HBV
Der Mann wollte anscheinend Steuern in Höhe von 124 Mio. € !!!!! sparen = Verlust, den er jetzt einklagt. Ich schlage vor
ihm den Rest seines Vermögens bis auf 1 Mio. € noch als Steuerstrafe abzunehemen, denn er hat sein Vermögen mit Sicherheit nicht durch redliche Kopf- oder Handarbeit verdient.
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