13.02.2012, 12:03 Uhr | dpa, Verivox, t-online.de
Hoffnungsschimmer für deutsche Stromverbraucher: Kunden sollen ihren Energieanbieter einem "Bild"-Bericht zufolge künftig schneller wechseln können. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will damit Preistreiberei bei Strom und Gas eindämmen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf ein Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium.
Demnach soll die Kündigungsfrist für Kunden eines Grundversorgers auf zwei Wochen verkürzt werden. Ziel sei es, den Wettbewerb auf dem Markt zu stärken, zitiert die Zeitung aus dem Papier. Derzeit beträgt die Kündigungsfrist vier Wochen zum Monatsende. Laut "Bild" soll das Papier am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden. Zugleich solle der neue Versorger schneller als bisher Strom oder Gas liefern können: Rösler wolle erreichen, dass ein Anbieterwechsel insgesamt nicht länger als drei Wochen dauert.
Wie das unabhängige Verbraucherportal Verivox ermittelt hatte, wollen in den kommenden Monaten weitere Stromversorger die Preise um rund 3,5 Prozent erhöhen. Für einen Musterhaushalt bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von rund 36 Euro. Die Gründe dafür sind neben den Beschaffungspreisen vor allem die angestiegenen Netznutzungsentgelte, die noch nicht von allen Anbietern berücksichtigt werden.
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Die Netznutzungsentgelte sind im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich fünf Prozent angestiegen. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden bezahlte im Jahr 2011 rund 225 Euro (netto) Netzgebühren, im Jahr 2012 ist dieser Wert auf 237 Euro angestiegen.
Die meisten Stromversorger haben auf diese Erhöhung noch nicht reagiert, weil die Höhe einer zusätzlichen neuen Netzentgeltumlage, mit der stromintensive Gewerbe gefördert werden, erst im Dezember 2011 auf 0,151 Cent/kWh festgelegt wurde.
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Quelle: dpa
blinker schrieb:
am 14. Februar 2012 um 21:15:57
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Strompreise
Hier wird wieder der Bock zum Gärtner gemacht. Das die Strompreise steigen, liegt zum großen Teil am Staat, Wenn die
Subventionen für die Solaranlagen entfallen würden und die Großstromkunden nicht von der Netzgebühr befreit würden, sehe alles ganz anders aus. Da wir ohnehin ein Monopol am Energiemarkt haben, ist schon schwierig, den geeigneten Energieanbieter auszuwählen, zumindest für ältere Mitmenschen und solch, die z:B. kein Internet haben. Herr Rösler kann da gerne seine Sprüch
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sauerland schrieb:
am 13. Februar 2012 um 14:51:34
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FDP Lügenbarone
was nützt es noch schneller kündigen zu können, wenn die Stromkonzerne die Preise trotzdem weiter erhöhen, rein gar
nichts. Da sieht man wieviel Ahnung der Minister von der Sache hat, -keine-. Die Konzerne müßten verdonert werden die Preiskalkulation offen zu legen, dann würden alle sehen können was die wirklich verdienen. Das aber will niemand ändern.
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sauerland schrieb:
am 13. Februar 2012 um 14:47:00
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FDP wunschdenken
mehr ist das nicht. Was bringt es, ständig den Anbieter zu wechseln, wenn im kleingedruckten klauseln eingefügt sind,
womit der Strompreis wieder angehoben werden darf, oder unseriöse mit Lockangeboten kommen.Bei der Leibziger Strombörse muss angefangen werden, damit sich die großen Lieferanten nicht absprechen können um die Kapazität abwechselt zu drosseln, um Knappheit vorzuteuschen, welche die Preise künstlich hochtreibt.Das will die Regierung aber nicht, weil dann die Steuereinnahmen fehlen.
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