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Kurzarbeit bei Porsche

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Erstmals in der Autokrise Kurzarbeit bei Porsche

03.09.2009, 19:39 Uhr | dpa-AFX

Produktion des neuen Panamera bei Porsche (Foto: ddp)Produktion des neuen Panamera bei Porsche (Foto: ddp) Porsche reagiert erstmals mit Kurzarbeit auf die anhaltende Absatzkrise. Bis zum Jahresende soll an insgesamt 18 Tagen kurzgearbeitet werden, teilte der Sportwagenbauer mit. Rund 2500 Beschäftigte am Hauptstandort in Stuttgart-Zuffenhausen seien von der Maßnahme betroffen. Auch Daimler hat für weitere mehrere tausend Mitarbeiter in den deutschen Pkw-Werken Kurzarbeit bis zum Jahresende angemeldet.

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Porsche will 2500 Fahrzeuge weniger produzieren

Porsche will mit der Maßnahme etwa 2500 Fahrzeuge weniger produzieren. Die Sportwagenschmiede begründete den Schritt damit, dass sich voraussichtlich auch im August begonnenen neuen Geschäftsjahr 2009/2010 wichtige Exportmärkte nicht erholen werden. Porsche hatte bereits mitgeteilt, dass im Ende Juli abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 die Verkäufe um 25 bis 30 Prozent zurückgegangen sind.

Arbeitszeitkonten stießen an ihre Grenzen

Der Absatzrückgang der vergangenen Monate sei bislang über flexible Arbeitszeitmodelle und Flexi-Konten aufgefangen worden, teilte Personalvorstand Thomas Edig mit. "Da diese jetzt aber ihre Grenze erreicht haben, nutzen wir nun das Instrument der Kurzarbeit."

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Daimler will Kurzarbeit in Pkw-Werken verlängern

Auch Daimler hat für weitere mehrere tausend Mitarbeiter in den deutschen Pkw-Werken Kurzarbeit bis zum Jahresende angemeldet. Für wie viele Mitarbeiter dann tatsächlich auch im vierten Quartal verkürzte Arbeitszeiten gelten, steht aber nach Angaben einer Sprecherin noch nicht fest. Momentan sind bei Daimler 41.000 der rund 160.000 Mitarbeiter in den deutschen Auto-, Nutzfahrzeug- und Komponentenwerken in Kurzarbeit.



Quelle: dpa-AFX

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