19.10.2010, 11:44 Uhr | AFP, oca
Weniger Schaden durch Ladendiebstahl: Mehr Sicherheit zahlt sich aus (Foto: Imago) (Quelle: imago)
In deutschen Supermärkten und Geschäften sind zwischen Juli 2009 und Juni 2010 Waren im Wert von knapp 5 Milliarden Euro geklaut worden. Trotzdem ist durch die Ladendiebstähle wieder weniger Schaden entstanden. Wie aus dem vorgestellten Globalen Diebstahlbarometer hervorgeht, war das ein Minus von 4,3 Prozent.
Die Verluste durch Ladendiebstahl entsprachen etwa 1,1 Prozent des Umsatzes des gesamten Einzelhandels. Pro Haushalt machten die Diebstahl-Verluste der Studie zufolge 149 Euro aus. Die meisten Verluste gingen demnach auf Kunden zurück: Sie seien für 52,7 Prozent der Kosten durch Diebstähle verantwortlich gewesen. 26,1 Prozent seien auf unehrliche Mitarbeiter zurückzuführen, der Rest auf interne Fehler (15,8 Prozent) und Lieferanten (5,4 Prozent).
Den Geschäften und ihren Ladendetektiven gingen laut Untersuchung europaweit 3,4 Millionen Ladendiebe ins Netz. Davon waren zwar nur vier Prozent Mitarbeiter, bei den Mitarbeitern war der durchschnittliche Wert des Diebesgutes aber deutlich höher: Mit im Schnitt 1760 Euro war er 15 Mal so hoch wie bei den stehlenden Kunden.
Aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsplätze im Einzelhandel in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
Geklaut wurden der Untersuchung zufolge vor allem kleine und teure Markenartikel. Diese seien besonders einfach weiterzuverkaufen. Betroffen seien bei Modeartikeln etwa Accessoires und Kinderkleidung, in Drogerien Rasierartikel und Parfums. Bei Lebensmitteln seien es Fleisch-Feinkost und Käse gewesen. Besonders begehrt seien aber auch alkoholische Getränke, Mobiltelefone sowie CDs und DVDs.
Der Rückgang sei vor allem auf höhere Investitionen in Systeme zur Sicherung von Waren und andere Maßnahmen zur Vorbeugung von Diebstählen zurückzuführen, erklärte das Institut für Einzelhandelsforschung im britischen Nottingham und das Sicherheitsunternehmen Checkpoint. Die deutschen Einzelhändler investierten demnach 1,25 Milliarden Euro in die Sicherheit. Das seien 0,3 Prozent des Umsatzes und 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gewesen. Im Jahr zuvor hatten die Unternehmen demnach noch wegen der Wirtschaftskrise stärker an der Sicherheit gespart.
Das Institut für Einzelhandelsforschung und Checkpoint befragten für das Globale Diebstahlbarometer nach eigenen Angaben in 42 Ländern insgesamt 1103 Einzelhändler mit insgesamt über 230.000 Standorten. In Deutschland befragten sie 40 Unternehmen mit fast 5400 Filialen.
Quelle: AFP
eddi schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 18:00:52
(1)
(0)
Gewinn zusammengeklaut
Wenn das Gemüse vergammelt, ist es für den Verkäufer ein echter Verust, wenn er es aber als "geklaut" verbucht,
kann er den Schaden steuerlich absetzen. Also auf zur nächsten Inventur und Erbsen zählen...
mehr
Kommentar melden
Günter schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 16:15:22
(1)
(0)
Klauen Ladendiebstahl
Die Geschäftsleute deklarieren Ware als geklaut und verkaufen sie zweimal, das ist leider die Wahrheit!
Kommentar melden
Wotan 2 schrieb:
am 19. Oktober 2010 um 14:10:12
(1)
(0)
Ladendiebstall
Mich würde nur mal interessieren wie die zu ihren Zahlen kommen? Da wird garantiert nichts gefälcht? Doppelte Buchführung
ist da ganz normal, und bei der Inventur wird auch alles normal für den Fiskus aufgezeichnet? Ihr Heuchler, dies dient doch nur der Verschleierung der wirklichen Kosten,( Gewinn muss aus steuerlichen Gründen gering gehalten werden) um später beim Finanzamt irgentwelche Vergünstigungen zu ergaunern.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video