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Lagarde zeichnet düsteres Bild der Weltwirtschaft

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Lagarde zeichnet düsteres Bild der Weltwirtschaft

16.12.2011, 09:31 Uhr | dpa-AFX

IWF-Chefin Christine Lagarde (Quelle: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde (Quelle: dpa)

IWF-Chefin Christine Lagarde hat die Weltgemeinschaft zum Schulterschluss gegen eine drohende globale Wirtschaftskrise aufgerufen. Keine Volkswirtschaft, egal ob arm oder reich, sei momentan immun gegen einen Niedergang, wenn sie sich isoliere, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds in Washington. Die Aussichten für die Weltkonjunktur bezeichnete sie als "ziemlich düster". Es bestehe fast überall die Gefahr, dass sich das Wachstum verlangsame und die öffentlichen Haushalte ins Schwanken gerieten.

Sie verglich die Situation mit den 1930er Jahren, bevor die Welt in den Zweiten Weltkrieg verfallen sei, als Rückzug, Protektionismus und Isolation die internationale Politik bestimmt hätten. Richtig sei, die Wirtschaftsprobleme durch Zusammenarbeit in den Griff zu bekommen. "Sie muss im derzeitigen Kern der Krise beginnen, der offensichtlich in den europäischen Staaten liegt und besonders in den Ländern der Eurozone", sagte Lagarde.

"Gewaltige" Herausforderungen

Die Eurozone sei eine "Währungsunion, die nicht richtig in einer ökonomischen und haushaltspolitischen Union vollendet wurde, woran derzeit gearbeitet wird", erläuterte sie. Während die europäischen Führer ihre "gewaltigen" Herausforderungen bewältigen, müssten auch die Finanzmärkte mehr Geduld beweisen. In Demokratien fielen wichtige Entscheidungen nicht über Nacht, "die Dinge brauchen Zeit", sagte Lagarde

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Kommentare (131)

zum Forum

Thema: "Lagarde zeichnet düsteres Bild der Weltwirtschaft"

@Elly schrieb: am 18. Dezember 2011 um 02:09:50
(4) (0) düstere Weltwirtschaft
Wir haben seit Jahren eine schleichende Inflation. Aber erst, wenn Madam Lagarde es ausspricht, sind wir entsetzt.
Für wie dusselig halten unsere Politiker uns oder sind wir es wirklich?
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Geschichtskenner schrieb: am 17. Dezember 2011 um 21:20:00
(1) (0) Einsteins langfristige Prognose
Kein Geringerer als Albert Einstein hat u.a. die Wirtschaftswelt nach dem 2. Weltkrieg analysiert und die
Zusammenhänge zwischen dem Heranreifen der Weltwirtschaftskrise, ihrem weltweiten Verlauf und der Anzettelung des Weltkriegs erkannt. Er erkannte die wirkenden Mechanismen, die Triebkräfte und auch die Schuldigen, die Gleichen wie heute, in den Chefetagen der weltbeherrschenden Finanzriesen und der lobbyistischen und protektionistischen Politik. Er sagte eine Wiederholung nach etwa 70 Jahre
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mueggenburg hans juergen schrieb: am 17. Dezember 2011 um 16:01:12
(0) (0) Lagarde
zu rudi. wenn man keine ahnung hat, sollte man nicht posten. Unsere gemeinsame währung war zu beginn des 3. jahrtausends notwendig,
um den wohlstand europas zu sichern. Daß die usa, ich bin deutschamerikaner, den euro als bedrohung ansahen, war damals normal. Madame Lagarde steht in abseh - berer zeit ohnehin wegen steuerhinterziehung und bestechung vor gericht, womit sich der iwf eine neue Leitung suchen muß. weiterhin gingen bis dato ALLE weltweiten finanzkrisen von amerika aus.
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