
05.04.2011, 12:50 Uhr | Financial Times Deutschland
Zwei Landesbanken drohen bei den europaweiten Stresstests für Geldinstitute durchzufallen. Zwar sind Helaba und Nord/LB gut durch die Finanzkrise gekommen. Ihr Kapitalpolster besteht aber zum Teil aus stillen Einlagen - die bei dem Test möglicherweise nicht anerkannt werden. Betroffen wären damit ausgerechnet zwei Institute, die ohne große Verluste durch die Krise gekommen sind. Entsprechend äußerten deren Eigentümer massive Kritik an der europäischen Bankenaufsicht EBA, die den Test vornimmt.
"Das hat etwas von Rufmord. Unter diesen Bedingungen ist es eine Zumutung für die Bank, an dem Stresstest teilzunehmen", erklärte Hartmut Möllring (CDU), niedersächsischer Finanzminister und Nord/LB-Aufsichtsratschef. Möllring will "anregen, mit allen in einem Rechtsstaat verfügbaren Mitteln gegen einen solchen Test vorzugehen". Auch Hessen - Träger der Helaba - prüft eine Klage gegen die EBA und drohte mit Boykott.
Zwar stehen Kriterien und Konsequenzen der Stresstests nach wie vor nicht fest. Wahrscheinlich würden aber die Eigentümer zur Kasse gebeten, wenn ein Institut durchfällt. Bei den Landesbanken wären das Bundesländer und Sparkassen. Beim letzten europaweiten Banken-Stresstest 2010 hatten bis auf die verstaatlichte Hypo Real Estate (HRE) alle deutschen Institute bestanden.
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Die Tests sollen Europas Banken krisenfest machen. In Deutschland unterziehen sich 13 Banken der Belastungsprobe, europaweit sind es 75. Die Aufseher simulieren, wie die Bilanzen auf widrige Umstände reagieren. Noch im April müssen die Institute die Fragebögen abgeben, im Juni werden die Ergebnisse veröffentlicht.
Die Helaba und Nord/LB fürchten, dass stille Einlagen nicht - wie in deutschem Recht - als hartes Kernkapital gelten. Diese Mischung aus Eigen- und Fremdkapital ist ein typisch deutsches Finanzinstrument. Es ist bei Landesbanken verbreitet, die keinen Zugang zum Aktienmarkt haben und auf Kapital ihrer Träger angewiesen sind. Dem Vernehmen nach will die EBA nur Einlagen des Bundes sowie Instrumente anerkennen, die bis Ende April an die Eigenkapitalregeln Basel III angepasst wurden. Ausgerechnet die staatlich gestützten Institute WestLB und Commerzbank würden bestehen."Das Ganze wirkt auf mich, als wolle man die Banken, die bisher keine staatliche Finanzhilfe in Anspruch nehmen mussten, unter den staatlichen Schutzschirm zwingen, um auf diesem Weg Einfluss nehmen zu können", sagte Möllring. Zudem hätten die Nord/LB-Träger erklärt, die Einlagen notfalls umzuwandeln.
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Quelle: Financial Times Deutschland
Deutscher schrieb:
am 5. April 2011 um 19:02:44
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Landesbanken sind nur..
zur Bereicherung unserer "Volksvertreter" und deren Spetzl da ! Da werden die Gehälter selbst festgelegt. Feine Sache.
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Besserwisser schrieb:
am 5. April 2011 um 16:30:50
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Sozialismus = LB
Landesbanken werden durch die öffentrechtlichen Sparkassen gestüzt, ist das wirklich noch eine Marktwirtschaft. Dieses
sind Teil-Beamte, die Landkreise, Städe u. LB-Sparkassen wollen somit auch vom Geld des Volkes ein immer großeren Teil abhaben. Auch diese Herrschaften können nicht mit Geld umgehen, sehr viele LB, HSH/Nord etc. und Sparkassen haben auch am großen Zocken teilgenommen und keiner ist dagegen eingeschritten! Googelt Film "Die ARME BRD GmbH" "Wie die HSH Nordbank die Öffentlichkeit
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Schöpper auf Frankenhall schrieb:
am 5. April 2011 um 15:03:30
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Landesbanken sind Finanz-Terroristen
Die Landebanken haben einen hinterhältigen Angriff auf den deutschen Steuerzahler gestartet. Unter
Leitung und Aufsicht von Sparkassen-Präsidenten, die in den Verwaltungsräten saßen. Unter Aufsicht von Staatsministern (wie z.B. CSU-Huber,CSU-Faltlhauser,CSU-Beckstein usw.) Die Verantwortlichen haben dem deutschen Volk einen Schaden von voraussichtlich 200 Mrd. Euro zugefügt. Der Großteil dieser Summe wurde für 20 Jahre in Bad Banks verlagert, damit der Bürger nicht merkt wie er betrogen wurde.
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