
16.01.2012, 08:30 Uhr | Spiegel Online
Wolfgang Reitzle ist der erste Chef eines DAX-Unternehmens, der offen über einen möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum spricht. Die deutsche Wirtschaft könnte diesen Schock nach einigen Jahren überwunden haben, sagt der Chef des Industriekonzerns.
Linde-Chef Wolfgang Reitzle schaltet sich mit einer überraschenden Aussage in die Euro-Debatte ein. Er glaube zwar, dass die Rettung des Euro gelingen könne, aber er sei "nicht der Meinung, dass der Euro um jeden Preis gerettet werden muss", sagt Reitzle in einem Interview mit dem "Spiegel".
Der Linde-Chef fürchtet, dass der Reformwille in den Krisenländern nachlasse, wenn die EZB eingreife. Und "wenn es nicht gelingt, die Krisenländer zu disziplinieren, muss Deutschland austreten". Dies würde zu einer Aufwertung "der D-Mark, des Euro-Nord, oder welche Währung wir dann auch hätten, führen." Zwar würde in den ersten Jahren die Arbeitslosigkeit steigen, weil der Export einbreche, aber dann würde der Druck zunehmen, noch wettbewerbsfähiger zu werden.
Die deutsche Wirtschaft könnte diesen Schock nach einigen Jahren überwunden haben. "Schon fünf Jahre später könnte Deutschland im Vergleich zu den asiatischen Wettbewerbern noch stärker dastehen", glaubt Reitzle. Dieses Szenario sei für ihn "nicht wünschenswert", sagt der Chef des Technologiekonzerns im "Spiegel", "aber es darf auch nicht zum Tabu erklärt werden".
Für Griechenland sieht Reitzle keine Chancen mehr, in der Währungsunion zu bleiben. Griechenland müsse "mittelfristig austreten". Die Kapitalmärkte hätten das Thema "längst abgehakt". Die Schulden Athens werden nach Überzeugung des Linde-Chefs "nicht zu 50 oder 70, sondern zu 100 Prozent abgeschrieben werden müssen".
Devisen-Handel beim Testsieger, Cash Back und keine Ordergebühren!
Jetzt sichern
Quelle: Spiegel Online
bubbes schrieb:
am 15. Januar 2012 um 19:42:17
(178)
(417)
franz
poh meinste wir wären schon fast alle
verblödert ,kann nicht sein und es wrid so kommen wie es kommen muss und das dauert nicht mehr
jahre auch die den daumen nach unter ziehen die werden es noch merken,,denn das sind unsere demokraten die aber den sinn nicht verstehen also volksentscheid wetten dann schaut fast jeder dumm aus der wäsche
mehr
Kommentar melden
Heiner schrieb:
am 15. Januar 2012 um 19:42:11
(134)
(460)
Raus aus dem Euro
Typisch deutsch! Nur Miesmacher und Besserwissende! Dass sich jetzt auch noch führende Manager dazu gesellen kann ich mir
nur damit erklären, dass dies eben der Trend ist, um Freunde am Stammtisch zu gewinnen. Doch dieser Pessimismus brachte uns das Siegel "Made in Germany" das wir immer noch, ich würde sagen verstärkt, haben!! Also weiter mekern dann bin ich sicher überstehen wir die Eurokrise äh ich meine die Schuldenkrise. Bekanntlich ist der Euro gegenüber dem Dollar 30% höher seit
mehr
Kommentar melden
didi schrieb:
am 15. Januar 2012 um 19:41:53
(766)
(42)
Euro
Das Problem ist nicht der Euro, sondern die Länder, die den Euro nicht verdienen und zu viele Staaten sind in der EU, die da nicht hinein gehören.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de