05.03.2010, 12:30 Uhr | AFP
Frauen verdienen in Deutschland immer weniger als Männer. Ihr Bruttostundenverdienst lag im Jahr 2008 im Schnitt 23,2 Prozent unter dem von Männern, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit ist die Lohnlücke noch größer als in den Vorjahren: 2007 lag sie bei 23 Prozent, 2006 betrug sie 22,7 Prozent.
Damit liegt der Verdienstabstand in Deutschland auch deutlich über dem Durchschnitt in der Europäischen Union, der 18 Prozent beträgt. Größer als in Deutschland ist das Gefälle beim Bruttostundenverdienst nur noch in Estland (letzter Wert von 2007 30,3 Prozent), Tschechien (26,2 Prozent), Österreich (25,5 Prozent) und den Niederlanden (letzter Wert von 2007: 23,6 Prozent).
Die europaweit geringsten Unterschiede zwischen den Verdiensten von Frauen und Männern gibt es den Statistikern zufolge in Italien (4,9 Prozent), Slowenien (8,5 Prozent), Rumänien und Belgien (jeweils 9,0 Prozent), sowie in Malta und Portugal (jeweils 9,2 Prozent).
Diese Zahlen sind nicht bereinigt, daher lassen sich daraus keine Schlüsse über den Unterschied bei den Verdiensten von Männern und Frauen ziehen, die den gleichen Beruf, eine vergleichbare Tätigkeit und entsprechende Bildungsabschlüsse haben. Netto dürften die Unterschiede pro Stunde geringer ausfallen, da bei niedrigeren Einkommen die Steuern und Sozialabgaben niedriger sind. Auf den Monat gerechnet wirkt sich für Frauen wiederum negativ aus, dass sie häufiger in Teilzeit arbeiten.
AFP
Franz schrieb:
am 8. März 2010 um 18:12:44
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Diskriminierung ??
Ich kenne keinen Tarifvertrag mit gesonderten - nach den Geschlechtern unterschiedenen - Lohntabellen. Das wäre
Diskriminierung und ist mittlerweile strafbar.
Also können die Unterschiede im Tarifbereich nur auf unterschiedlichen Arbeitszeiten oder/und nicht vergleichbarer Qualifikation beruhen. Nur im AT-Bereich mit frei ausgehandelten Verträgen mag es Unterschiede geben.
Hier haben uns die Statistiker wieder einmal für dumm verkauft. .
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Rainer schrieb:
am 8. März 2010 um 12:12:57
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Frauen bekommen weniger als Männer
Die deutsche Sprache ist eindeutig. Wenn Jemand weniger Verdient dann gehört ihm auch nicht mehr!
Aber
wenn Jemand weniger Bekommt als er verdient, dann ist es Betrug. Also sprecht nicht von Verdienen sondern von Bekommen. Grundsätzlich bekommt keiner das was er eigentlich Verdienen müsste. 10% zuviel, 60% zu wendig!
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Walli schrieb:
am 8. März 2010 um 11:56:27
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Frauen
Ich hätte nichts dagegen, wenn Frauen mal zeigen, was sie alles können.
Bisher wußten sie ohnehin alles besser. Nur das Geld
fehlte. Ich würde mich so gerne zur Ruhe setzen und die Verantwortung denen überlassen.
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