23.12.2011, 22:27 Uhr | AFP, bv
Die Insolvenz des traditionsreichen Modellbahn-Herstellers Märklin hat ein finanzielles Nachspiel. Die US-Unternehmensberatung Alix Partners, die den Investor Kingsbridge Capital 2006 beim Kauf von Märklin beraten hatte, soll rund 14 Millionen Euro Schadenersatz wegen Falschberatung zahlen. Das urteilte das Schiedsgericht, vor dem sich Kingsbridge und Alix seit rund zwei Jahren streiten, wie das "Handelsblatt" berichtet.
In der Urteilsbegründung werde als Grund für die Entscheidung die mangelhafte Buchprüfung durch Alix vor dem Einstieg genannt. Kingsbridge hatte ursprünglich 30 Millionen Euro Schadenersatz verlangt. Die Beraterfirma bekam für ihre Arbeit acht Millionen Euro.
Alix wolle beim Oberlandesgericht München eine Aufhebung des Urteils erreichen, sagte das Unternehmen der Zeitung. Man sei von der Qualität der eigenen Arbeit überzeugt. Kingsbridge und der Schiedsrichter lehnten laut "Handelsblatt" eine Stellungnahme ab.
Kingsbridge hatte Märklin 2006 vor der Pleite bewahrt und Ende 2007 die gelungene Sanierung verkündet. Doch die Firma machte von 2006 bis 2008 Millionenverluste und musste Anfang 2009 Insolvenz anmelden. Insolvenzverwalter Michael Pluta entließ 430 Mitarbeiter und sanierte den Modellbahn-Hersteller.
Quelle: AFP , t-online.de
Eiges schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 11:51:33
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Märklin und Berater
Berater kommen nur deshalb in vielen Firmen zum Einsatz, weil Geschäftsführer/Vorstände ihr Geschäft nicht mehr
allzu gut verstehen, weil sie selten eine Firma von ganz unten kennengelernt haben. Ich habe nur eine Beraterfirma kennengelernt, die gut und ehrlich war. Die ursprünglich geplanten Beratertage wurden auf Empfehlung der Berater sogar reduziert, weil sie gute Vorarbeiten des Kunden/dessen Mitarbeiter vorfanden.
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nino schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 08:33:19
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Märklin
Mein Vorschlag damals war der, alle Märklin-Interessenten an dem Kapital der Gesellschaft zu beteiligen und damit das Unternehmen
mit genügend Kapital auszustatten. Es gab sicherlich genug Märklin-Liebhaber, die dazu bereit gewesen wären. Unternehmensberater in einem solch spezialisierten Unternehmen einzusetzen, bedarf auch ausreichender Kenntnis im technischen Spielzeugbereich. Dafür kann man auch keine Assistenten oder Junior Consultants (sog. noch Bobby car -Fahrer) auf Mandanten loslassen.
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seppi schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 16:09:26
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märklin
ich stiimme dirk vollkommen zu,deutschland hat einen unternehmens berater
der hat jetzt eine stiftung für erhaltung der
menschenwürde gegründet ver-
gangenen sonntag wurde er vom bundespräsidenten geehrt,welch eine
moral jahrzehntelang hat dieser berater tausende von arbeitsplätzen ver-
nichtet wo blieb da die menschenwürde sie wurde dem profitsystem des
marktes geopfert.ich glaube der berater hat angst vor dem jüngsten gericht.
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