23.02.2010, 14:32 Uhr | dpa
Märklin: Zurück in der Spur, aber noch ohne Käufer (Quelle: imago)Der insolvente Modellbahnbauer Märklin ist wieder auf dem Gleis und hat zuletzt schwarze Zahlen eingefahren. Allerdings wartet das Traditionsunternehmen ein Jahr nach Anmeldung der Insolvenz noch immer auf einen Käufer. Insolvenzverwalter Michael Pluta spielt auf Zeit und will den potenziellen Käufern zunächst zeigen, was in dem Unternehmen steckt - und dann so viel Geld wie möglich rausholen. Außerdem wollen die Interessenten laut Pluta noch den Verlauf der für die Branche wichtigen Spielwarenmesse in Nürnberg im Februar abwarten.
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"Je länger das Verfahren dauert, desto sichtbarer wird der Wert von Märklin", sagt auch Volker Schmid, Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie in Stuttgart. Das Jahr 2009 sei unter Pluta besser gelaufen als die letzten fünf Jahresabschlüsse. In den Jahren zuvor hatte der Finanzinvestor Kingsbridge immer wieder Geld in das Unternehmen gepulvert, aber mit ständigen Wechseln in der Geschäftsführung und mit teuren Beratern für Unruhe gesorgt. Die Finanzkrise gab Märklin dann den Rest. Die Banken verlängerten im Februar 2009 einen 50-Millionen-Euro-Kredit nicht mehr.
Aber der Insolvenzverwalter brachte Märklin wieder auf Kurs. Von Anfang April bis Ende Dezember 2009 erzielte das Göppinger Unternehmen nach Informationen der dpa sieben Millionen Euro Gewinn (EBIT). Im Gesamtjahr 2008 hatte Märklin noch 18 Millionen Euro Verlust gemacht. Zudem erwirtschaftete Märklin Plutas Angaben zufolge im Gesamtjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 110 Millionen Euro. Im Vorjahr lagen die Erlöse bei 128 Millionen Euro. Laut Kreisen strebt Pluta für 2010 einen Umsatz von 120 Millionen Euro an.
Bei einem Verkauf will Pluta für Märklin 60 bis 70 Millionen Euro haben. Außerdem müsse der Verkäufer Verbindlichkeiten über 100 Millionen Euro stemmen können. Strikt lehnt er auf dem Markt kursierende Angebote von 25 Millionen Euro ab. "Deswegen hat er auch vor Weihnachten einer Reihe von Investoren abgesagt, die gedacht haben, sie bekommen das Unternehmen für einen Schnäppchenpreis", sagt seine Sprecherin Gabriele Wunnenberg.
Zum Stand der Verhandlungen hält sich Pluta bedeckt. Die genaue Anzahl der potenziellen Käufer möchte er nicht nennen. Es gebe einen bunten Querschnitt an Interessenten aus der Branche und dem branchennahen Umfeld. Insgesamt seien 136 mögliche Käufer angeschrieben worden. Medienberichten zufolge ist der US-Konkurrenz Lionel an Märklin interessiert. Demnach verhandeln die Amerikaner seit zwei Monaten mit Pluta und hätten auch bereits ein unverbindliches Gebot abgegeben. Diese Marktgerüchte wollte der Insolvenzverwalter nicht kommentieren.
In der Belegschaft ist nach Angaben des Betriebsrats noch immer eine große Unsicherheit zu spüren. "Wir hoffen natürlich immer noch auf einen Käufer, der Ahnung vom Modellbau hat und die Produktion in Göppingen und Ungarn lässt", sagt der Betriebsratsvorsitzende Dieter Weißhaar. Das Schlimmste wäre in seinen Augen, wenn zwar ein Käufer gefunden würde, dieser aber woanders produzieren möchte.
Quelle: dpa , t-online.de
Uwe Roder schrieb:
am 4. Februar 2010 um 09:27:10
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EU-Griechenland
Der Anfang v. Ende,sie werden wieder marschieren! Das Land ist nur der Anfang,Frankreich,Spanien u. weitere Länder werden
schnell folgen u. d. Ruf n. starken Männern wird lauter.Die berechtigte Wut des Volkes nimmt seinen Lauf.
Uroma hatte Recht:Die Geschichte wiederholt sich immer wieder,ich habe Angst.
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Uwe Roder schrieb:
am 4. Februar 2010 um 09:13:52
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Märklin
Die letzten Jahrzente am Ottonormalkunden vorbei prodoziert.Entwicklung Richtung "Spielzeug" für Neureiche.Das Rad,Gleis u.
Dig.-Technik müssen nicht neu erfunden werden.Beratern keine Verträge anbieten,nur wer was schafft wird bezahlt!Beratung n. d. Kinder,Jugl. u. Fans.Geschäftsführung,Vorstände Gehälter halbieren-keine Angst,Niemand würde verhungern.Ich würde Märklin.1 Jahr für Kost u. Logie beraten,weil ich es mag. Uwe Roder , Elektriker u. Energiesparfuchs.
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König Schnauzevoll schrieb:
am 29. Januar 2010 um 12:15:06
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an HaNull-Weiche
Bis jetzt haben Sie nur mit unrichtigen Argumenten oder Teilwahrheiten argumentiert! Qualitätsprobleme gibt es bei Märklin
seit "Digital", das ist richtig. Die Probleme hatten die anderen aber auch. Teile der Fertigung wurden von Kingsbridge leider nach China ausgelagert, da gab´s ebenfalls Probleme, auch richtig, das Problem wurde aber eingedämmt. Jetzt zum Lokantrieb: alle neuen Loks mit Achsfolge Bo´Bo´ haben den C-Sinus als Mittelmotor mit Kardan! (das heißt Allrad)
Bitte nicht laber
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