25.08.2010, 09:22 Uhr | dpa
Prozessauftakt in Frankfurt: Betrug mit überteuerten Immobilien (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
In Frankfurt hat ein Riesenprozess um den Handel mit Schrottimmobilien begonnen. Angeklagt sind 14 Personen, darunter zwei Notare. In über 100 Fällen sollen sie zwischen 2003 und 2008 Häuser zu überhöhten Preisen verkauft haben. Laut Anklage boten sie auch gleich eine Finanzierung an und erschwindelten bei Banken unter Vorlage falscher Unterlagen Darlehen. Dafür sollen sie Kreditanträge von insgesamt 25 Millionen Euro gestellt haben. Die Anklage lautet auf bandenmäßige Urkundenfälschung und Betrug. Rund 14,3 Millionen Euro wurden von verschiedenen Banken an Krediten ausgezahlt.
Der Prozess des Landgerichts Darmstadt wird wegen der großen Zahl der Angeklagten aus Platzgründen im großen Schwurgerichtssaal des Frankfurter Justizzentrums geführt. Zum Auftakt erschienen die 32 bis 62 Jahre alten Angeklagten mit rund 40 Verteidigern. Die Verlesung der Anklageschrift dauerte mehrere Stunden.
Hauptangeklagte ist eine 44 Jahre alte Geschäftsfrau aus dem Raum Hanau, die in 97 der angeklagten Fälle verwickelt sein soll. Auf Kleinanzeigen hatten sich bei ihr zahlreiche Personen gemeldet, die einen Kleinkredit haben wollten, bei ihrer Bank aber nicht mehr als kreditwürdig galten. Über den Kauf einer angeblich äußerst wertvollen Immobilie solle der Kredit bei der Bank abgesichert werden, wurde den Leuten weisgemacht. Erst später stellte sich heraus, dass die Wohnungen weit über Wert verkauft wurden.
Auf der Anklagebank sitzen außerdem zwei Betreiber eines Finanzierungsbüros, Immobilienmakler und zwei Notare, die die Kaufverträge beurkundeten und in den Betrug eingeweiht gewesen sein sollen. Terminiert wurde der Prozess bis ins kommende Jahr hinein.
Quelle: dpa , t-online.de
Attisor schrieb:
am 29. August 2010 um 07:53:55
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Privatperson
Mein lieber Oktan, dann müsste man Richter, Staatsanwälte etc. alle entmündigen, denn auch diese sind darauf reingefallen. Du
hast keine Ahnung wie diese Gauner arbeiten mit Hilfe der Banken, denn keine Bank macht eine Finanzierung ohne zu überprüfen wofür sie das Darlehen gibt. Das ist ja das Schlimme und der Staat schaut zu und unternimmt nichts dagegen.
Armes Deutschland, wie tief bist du gesunken.
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Beate Vorndran schrieb:
am 25. August 2010 um 07:31:59
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Banker sind die größten Gauner
Kleine Beträge sind bei einer Bank wirklich uninteressant, denn es steht für die Bank an erster Stelle, ob
man Vermögen hat, dann große Darlehensverträge u. die Bank kommt an das Vermögen ran. Das Banken miese Partner sind habe ich bei meinem ersten Chef, einem Schweden, nach der Wende, gelernt, als Ossi.
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Bill schrieb:
am 24. August 2010 um 19:11:57
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So isses eben,
Wer von einer Bank haben will, muß klotzen - nicht kleckern! Nur dann gehts. Beträge unter 1 Mio. sind uninteressant.
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