04.01.2012, 15:03 Uhr | dpa-AFX, dapd
Für den pleitegegangenen Druckmaschinenhersteller Manroland zeichnet sich eine Rettung ab. Laut Insolvenzverwalter Werner Schneider könnten die größten Teile der Firma noch im Januar verkauft werden.
"Es liegen inzwischen ernsthafte Interessenbekundungen für alle drei Produktionsstandorte in Augsburg, Offenbach und Plauen vor, die Verhandlungen laufen kontinuierlich weiter", erkläre Schneider. Unterschrieben sei aber noch nichts. Aus Unternehmenskreisen hieß es aber, dass eine Lösung für alle drei Standorte gefunden worden sei.
Der Insolvenzverwalter will unbedingt noch bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 einen Verkauf wesentlicher Teile des Unternehmens unter Dach und Fach bringen, um auf diese Weise eine Fortführung des Geschäftsbetriebes und einen Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu sichern.
Die Manroland AG mit bundesweit 6500 Mitarbeitern hatte Ende November Insolvenz angemeldet. Haupteigner Allianz und Miteigentümer MAN hatten dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht.
Schneider erklärte, die Produktion an den deutschen Standorten laufe ohne Einschränkungen weiter. Nach dem aktuellen Auftragsbestand sei die Produktion auch über den 31. Januar hinaus sichergestellt. Stornierungen bestehender Aufträge konnten Schneider zufolge bislang verhindert werden. "Alle Verpflichtungen werden aktuell eingehalten und das operative Geschäft läuft dank der Zwischenfinanzierung reibungslos", teilte er mit.
Finden Sie den günstigsten Stromanbieter aus Ihrer Region. Daten eingeben und vergleichen.
Der Betriebsrat pocht derweil auf konkrete Zusagen für die Belegschaft. "Bisher gab es immer nur sehr vage Äußerungen - so was wie 'man ist sich seiner Verantwortung' bewusst", sagte der Augsburger Betriebsrat Hermann Regal. Eine Sanierung des weltweit drittgrößten Herstellers von Druckmaschinen werde so oder so teuer werden.
Die Arbeitnehmervertreter befürchten einen massiven Stellenabbau. Aus diesem Grund wollen die Beschäftigten vor den Konzernzentralen der bisherigen Eigner Allianz und MAN in München demonstrieren. Die Demonstrationen sind für den 13. Januar angekündigt.
Quelle: dapd , dpa-AFX
resi schrieb:
am 14. Januar 2012 um 20:09:17
(0)
(0)
MAN
MAN kann halt nur LKWs bauen. Sonst Fehlanzeige.
Kommentar melden
Molli schrieb:
am 4. Januar 2012 um 17:25:03
(5)
(1)
manroland
Der werte Herr Vorredner wenn er selber betroffen währe würde er anders denken!Die konkurenz währe schonn tot wen sie keine
staatshilfe bekommen hätte.Dann hätte Manroland keine probleme.
mehr
Kommentar melden
Niko schrieb:
am 4. Januar 2012 um 16:11:42
(1)
(3)
Nix is klar
Der werte Herr Vorredner sollte vielleicht mal bedenken, dass eine strukturell klar im Rückgang befindliche Branche nicht mit
Steuergeldern gestützt werden sollte. Da ein Verhindern des Strukturwandels nur schädliche Auswirkungen zur Folge haben kann. Es sind zu viele Kapazitäten Vorhanden, da das Geschäft ins Internet abwandert und diese müssen abgebaut werden!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Staats- und Regierungschefs be- kräftigen ihre Solidarität. zum Video