23.12.2011, 14:49 Uhr | dpa
Die Eurozone steckt in einer tiefen Krise. Das macht sich auch bei der Wirtschaftsleistung bemerkbar. Ein kurzfristiges Absinken der Konjunktur ist nach Einschätzung von EZB-Präsident Mario Draghi nicht mehr zu verhindern.
Die Sparmaßnahmen der Regierungen in der Eurokrise würden zunächst das Wachstum belasten und zu einer Schrumpfung führen, sagte Draghi in Berlin. Gleichzeitig könnte jedoch eine Rückkehr des Vertrauens der Märkte die negativen Folgen abschwächen. "Die Krise ist noch nicht beendet", betonte er. Mittelfristig müsse das Wirtschaftswachstum durch tiefgreifende Reformen gestärkt werden. Gleichzeitig rechnet er damit, dass die Inflation im Euroraum im nächsten Jahr auf zwei Prozent und 2013 sogar darunter fällt.
"Wir dürfen jetzt nicht das Momentum verlieren und müssen unverzüglich die getroffenen Entscheidungen umsetzen, die die Eurozone wieder zurück auf ihren Kurs bringen", betonte Draghi in der "Ludwig-Erhard-Vorlesung" auf einer Veranstaltung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Euroländer sollten daher eine "unzweideutige Aussage" zu ihrem künftigen Kurs machen.
Es gibt nach Ansicht des EZB-Präsidenten keinen Retter für Staaten, die die notwendigen strukturellen Reformen verweigern. "Die erste Antwort muss von den Staaten kommen." Das Programm der EZB zum Ankauf von Staatsanleihen sei vom Umfang her und zeitlich begrenzt, wiederholte er. Draghi begrüßte erneut die Ergebnisse des jüngsten EU-Gipfels. Die Märkte hätten darauf zu negativ reagiert.
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Die geforderte Stärkung der Eigenkapitalbasis der Banken über Kapitalerhöhungen ist Draghi zufolge im derzeitigen Umfeld nicht einfach. Finanzinstitute sollten daher über die Senkung von Dividenden nachdenken. Der Verkauf von Vermögenswerten und die Einschränkung der Kreditvergabe seien hingegen schlechte Alternativen.
Quelle: t-online.de , dpa
storekeeper schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 22:16:55
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eu -zone und wirtschaftsleistung
es wird zeit daß das eu -syndikat zerschlagen wird! alles nur gegen die bürger.
es ist eine ansammlüng
von diktatoren. es ist keine demokratie !!!!!
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wird Zeit schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 21:12:20
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dass sie sinkt
und zwar am besten auf 0, dann ist das Finanzsystem gefragt alle kosten dieses Staates zu finasnzieren und wenn nicht knallts in Deutschland.
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Eurofighter schrieb:
am 15. Dezember 2011 um 18:27:00
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Schuldenkrise
Immer wieder wird vonseiten sog. Experten u. ausländ. Amtsträgern versucht, in d.€-Zone d. Gesamthaftung f.
Staatsschulden einzuführen,wobei D d. Hauptlast zu tragen hätte. Kein Trick ist zu schäbig,kein Unkenruf zu plump.Nach 10 Jahren will man endl. dieses ursprüngl. Ziel d.€-Einführung herbei zwingen.Deswg. stehen an d. Spitze d.meisten EU-Einrichtungen u. auch d.IWF Vertreter aus dem früher sog. Welschland ,also aus nichtgermanischen ,romanischen bzw.romanisierten Ländern .
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