23.12.2011, 22:10 Uhr | dapd, dpa, bv
Der Gründer des Finanzvertriebs AWD, Carsten Maschmeyer, beendet seine Arbeit beim Schweizer Lebensversicherer Swiss Life. Er verlässt den Verwaltungsrat und verkauft gleichzeitig einen großen Teil seiner Aktien, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. "Ich möchte mit diesem Entschluss den unberechtigten Angriffen auf meine Person und auf AWD den Boden entziehen", sagte Maschmeyer zur Begründung.
Die Praktiken des Finanzunternehmens waren in der Vergangenheit immer wieder kritisiert worden. Zuletzt wurde vor zwei Wochen bekannt, dass die Wiener Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf betrügerische Falschberatung gegen AWD ermittelt. Das Unternehmen selbst wies den Vorwurf zurück.
Maschmeyer besitzt rund fünf Prozent der Swiss-Life-Aktien, nachdem der AWD vor dreieinhalb Jahren an den Schweizer Lebensversicherer verkauft wurde. Nun will Maschmeyer diesen Anteil auf unter drei Prozent senken. Durch den Verkauf erhält er nach Berechnung der "Süddeutschen Zeitung" 60 Millionen Euro.
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Dem AWD drohen nach Informationen des Radiosenders NDR und des ARD-Magazins "Panorama" (Sendung vom 8. Dezember, 21.45 Uhr, ARD) Rückforderungen von Kunden in dreistelliger Millionenhöhe. Das Unternehmen soll über eine Tochterfirma überhöhte Provisionen für Fondsgeschäfte kassiert haben. Beim Verkauf geschlossener Fonds in der Zeit um den Börsengang im Jahr 2000 seien mehr als 15 Prozent an Provision genommen worden. Darüber hätte der AWD seine Kunden aufklären müssen, berichteten NDR und "Panorama".
Laut NDR und Panorama haben 2000 AWD-Kunden an verschiedenen Landgerichten Klagen eingereicht. Da die meisten Fälle Ende 2011 verjährten, könnte die Zahl kurzfristig noch drastisch steigen, hieß es.
Der heute 52-Jährige Maschmeyer hatte im April 1988 in Hannover die Finanzvertriebsgesellschaft AWD gegründet. Seit 2000 ist die AWD Holding AG an der Börse notiert. Ende 2007 übernahm der Schweizer Versicherer Swiss Life den Allgemeinen Wirtschaftsdienst (AWD).
Quelle: dapd , dpa , t-online.de
brani schrieb:
am 7. Februar 2012 um 11:41:53
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"Ich möchte mit diesem Entschluss den unberechtigten Angriffen auf meine Person und auf AWD den Boden entziehen", sagte Maschmeyer zur Begründung.
"Ich möchte mit diesem Entschluss den unberechtigten Angriffen auf meine Person und auf AWD den Boden entziehen", sagte Maschmeyer zur Begründung.
Die Angriffe werden nicht unterbleiben solange du Lebst, du
Kleinkrimineler!
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malle schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 12:44:36
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maschmeyer
enteignen und dann zu hartz, dieses gesetz kommt ja von seinen freunden.
diese können ihn ja dann zu weinachten eiladen und
durchfüttern.
geld an hospitze und tafeln verteilen
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Alex schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 09:32:40
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Abschreibung 80 %
Swisslife & AWD war von Swisslife eine KLARE Fehlentscheidung !
Ein konservativer Renten und
Berufsunfähigkeitsversicherer wie Swisslife mit
einem aggresiven Marktpartner AWD zu paaren
ist wie einen Dobberman mit einem braven Schäferhund.
Da unterliegt der Schäferhund trotz gleicher Körpergrösse immer !
Nach Kauf der AWD hat die Aktie Swisslife von 475 sfr.
auf 50 sfr. abgegeben, der Börsenmarkt hat sofort reagiert und das Kapital
den WERT um 80 % abgeschrieben !
Klarer CEO SL Fehler !
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