27.04.2011, 09:29 Uhr | dpa-AFX
"Bratz"-Puppen machen "Barbie" zunehmend Konkurrenz. (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
"Barbie" muss sich damit abfinden, dass sie eine Konkurrentin hat. Der "Barbie"-Hersteller Mattel hat am Donnerstag vor einem Gericht im kalifornischen Santa Ana eine Niederlage im Streit um die erfolgreichen "Bratz"-Puppen von MGA Entertainment einstecken müssen.
Mattel hatte MGA vorgeworfen, die Idee für die "Bratz"-Puppen gestohlen zu haben, und verlangte hunderte Millionen Dollar als Wiedergutmachung für verlorene Gewinne. Die Jury konnte jedoch nach Angaben der Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg keine Verfehlungen erkennen und sprach im Gegenteil MGA einen Schadenersatz zu.
Der Rechtsstreit läuft seit Jahren; zwischenzeitlich hatte Mattel einen Sieg errungen. Der weltgrößte Spielzeughersteller argumentierte, Designer Carter Bryant habe die ersten Skizzen zu den "Bratz"-Puppen zu einer Zeit angefertigt, als er noch bei Mattel beschäftigt war. MGA wies dies zurück und konterte mit dem Vorwurf, Mattel spioniere seine Konkurrenten seit Jahren systematisch aus.
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Die "Bratz"-Puppen sind ein dickes Geschäft für MGA. In der Spitze kratzte der Umsatz mit ihnen an der Milliardenmarke. Die frech aussehenden Puppen mit ihren großen Köpfen und Kulleraugen kamen 2001 auf den Markt und wurden schnell zu scharfen Konkurrentinnen von "Barbie". MGA ist mit einem Anteil von 65 Prozent größter Aktionär des deutschen Puppenherstellers Zapf Creation.
Im Jahr 2008 hatte ein Gericht Mattel einen Schadenersatz von 100 Millionen Dollar zugesprochen; 2010 hob ein Berufungsgericht das Urteil wieder auf. Damals schrieb der Richter: "Amerika ist durch Wettbewerb groß geworden. Auch das uramerikanische Mädchen Barbie wird sich daran gewöhnen müssen."
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Quelle: dpa-AFX
Stefan schrieb:
am 22. April 2011 um 13:55:55
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Barbi
Warum sollte ich mir eine teure Barbi kaufen wenn ich fürs gleiche Geld eine aufblasbare Puppe bekomme die weitaus flexibler einsetzbar ist.
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xicht schrieb:
am 22. April 2011 um 12:41:35
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Das nenne ich erfolgreiches Wirtschaften
In den USA kommen auf einen Ingenieur etwa 15 Juristen. Wir sind auf bestem Wege in ebenso einen
Juristenstaat. 1/4 unserer Abgeordneten sind Juristen, da braucht man sich nicht zu wundern, dass unser "Rechtsstaat" immer komplizierter wird und der Durchschnittsbürger keine Chance hat, diesen Staat zu verstehen oder einen Überblick zu wahren. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Die wahren Abzocker in Deutschland sind die Juristen, aber das doofe Volk schimpft nur über Politiker.
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helmut schrieb:
am 22. April 2011 um 12:32:05
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barbi
Vielleicht wissen nicht viele ,daß Barbi ursprünglöich eine Kopie unserer alten Lili aus der Bildzeitung ist.Mattel ist hier auch
nicht so nobel gewesen
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