14.09.2011, 15:09 Uhr | dpa, cd
Atommüllbehälter in Gorleben: Neue Strategie für Lagerung (Quelle: dpa)
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) verlangt eine Neuausrichtung im Umgang mit Atommüll. In einem Brief an Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) empfiehlt McAllister laut einem Vorabbericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" Modelle, die auf eine Rückholbarkeit des Atommülls zielen.
McAllister wolle klären, ob das bisherige Konzept, das eine nicht rückholbare Endlagerung unter Tage vorsieht, noch den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, schreibt die Zeitung. Nach den Erfahrungen mit dem Atomlager Asse II müsse eine mögliche Umkehrbarkeit der Entscheidungen künftig eine tragende Rolle spielen. Dabei erhofft sich der CDU- Politiker, dass zukünftige technische Entwicklungen eine Bearbeitung des Atommülls möglich machen.
Das Ziel dieser Aktion ist offensichtlich. Wenn die Bundesregierung das Ziel der Rückholbarkeit in ihre zukünftige Gesetzgebung mit aufnimmt, fällt Gorleben als Lagerstätte für den Atommüll aus, McAllister hätte ein politisches Problem weniger. Außerdem sorgt der Streit um die Eignung von Gorleben als Endlagerstätte zwischen CDU und Grünen seit Jahren für heftigen Streit. Wenn diese Frage geklärt ist, werden Koalitionen zwischen den beiden Parteien wieder realistischer.
In der Asse unterirdisch gelagerter Atommüll muss unter anderem wegen Wassereinbrüchen mit viel Aufwand geborgen werden.
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Quelle: t-online.de , dapd
tatja schrieb:
am 16. September 2011 um 08:38:23
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Atommüll
Endlich kommt man auf den Gedanken, dass der Mensch noch etwas Gehirn hatt, um die neue Art, vorläufig überschaubar zu "
lösen". So etwas wie Asse oder Gorleben zu machen, war doch von Anfang Schwachsinn. Verbutteln hat sich nicht gelohnt, jetzt kommt die Rechnung, der kleine zahlt und die "Großen" erhalten wie immer die Erfolgsmillionen. Toll gemacht ! es lebe der Schwachsinn ! MfG
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Rolando schrieb:
am 14. September 2011 um 19:44:00
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Atomenergie.
Ich bin dafür. Wenn man nicht die horrende Kosten hätte der Transportabsicherung (Grüne sei dank), könnte man mehr in die
Entwicklung stecken und so herasfinden wie aus Mühl wieder energie gewinnen kann.
Die Zukunft ist atomare Energie. Es gibt keine andere Lösung.
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albert schrieb:
am 14. September 2011 um 17:32:27
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Atommüll
In Finnland wurden in Granitgestein Tunnel gebaut und der bestehende und zukünftige Atommüll dort gelagert. Damit hat man die
Möglichkeit mit noch nicht absehbaren Entwicklungen oder Techniken nachzubessern oder den Müll evt. wieder zu verwenden.
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