28.11.2011, 11:32 Uhr | dpa-AFX
Mit dem Export von Waffen haben deutsche Hersteller im vergangenen Jahr nach Informationen des "Spiegel" so viel Geld verdient wie noch nie. Das gehe aus dem Rüstungsexportbericht hervor, den das Bundeskabinett an diesem Mittwoch verabschieden wolle, berichtet das Nachrichtenmagazin. Demnach liegt der Wert der ausgeführten Kriegsgüter bei rund zwei Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung um knapp 50 Prozent. Im Vorjahr waren es rund 1,34 Milliarden Euro.
Die neuen Waffenexportzahlen seien "ein menschenrechtlicher und friedenspolitischer Offenbarungseid der Bundesregierung", kritisierte der Linke-Bundestagsabgeordnete Jan van Aken am Sonntag in einer Mitteilung. Er forderte erneut Rüstungsexportverbote. Ein erster Schritt könne ein Verbot für Kleinwaffen sein: "Kleinwaffen sind die wahren Massenvernichtungswaffen unserer Zeit, und deutsche Sturmgewehre werden in fast jedem Krieg dieser Welt eingesetzt."
Bei den Exporten von 2010 handelte es sich den Angaben zufolge vor allem um hochwertige Rüstungsgüter wie U-Boote, Kriegsschiffe und Panzer. Außerdem haben deutsche Hersteller im vergangenen Jahr Verträge in Höhe von etwa fünf Milliarden Euro geschlossen.
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Rund zwei Drittel der Waffenlieferungen gingen an EU-Staaten oder Nato-Mitgliedsländer. Darüber hinaus wurden aber auch Exporte etwa nach Afrika und in die Golfstaaten genehmigt. Die Rüstungsexporte sind nicht zuletzt deswegen umstritten, weil Deutschland den Verbleib der Waffen nicht lückenlos kontrollieren kann. So tauchten etwa in Libyen G-36-Sturmgewehre der Firma Heckler & Koch auf, die offiziell nach Ägypten geliefert worden waren.
Quelle: dpa-AFX
Frieden schrieb:
am 28. November 2011 um 14:09:17
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Waffen
Pfui Teufel!!! Die Menschheit ist so dumm, man kann es kaum in Worte fassen.
Ich benötige keine Waffen!!!!! Warum der Rest der Welt????????
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DAL schrieb:
am 28. November 2011 um 12:37:15
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Waffenexport
Immer der gleiche Gesang, machen wir es nicht tun es andere-so ist es ja leider auch. Eine grundsätzlich Einstellung könnte
sein: Waffen nur von der eigenen Industrie für die eigenen Streikräfte, dann hört zumindest ein Gesang auf. Nur verdammt, wenn schon fabrizieren dann ein paar mehr für einige Extra-Euro, so dreht sich das Karussell ständig.
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Pfeil und Bogen schrieb:
am 28. November 2011 um 12:24:30
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Rekordumsatz deutscher Rüstungsgüter
Wenn es stimmt, dass die Erde eine Kugel ist, dann stimmt es auch, dass Waffen und Munition den
Maximalprofit bringen und im Anwendungsfall die höchste Amortisationsrate haben.
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