22.09.2011, 15:32 Uhr | dpa-AFX
Ein Goodrich-Arbeiter poliert einen Abluftstutzen für einen A320-Motor (Foto: Goodrich)
In der Luftfahrt-Branche kommt es zu einer gigantischen Übernahme: Der US-Mischkonzern United Technologies schluckt den Flugzeugtechnik-Zulieferer Goodrich für 16,5 Milliarden Dollar in bar (12,2 Milliarden Euro). Die Neuerwerbung ergänze das eigene Luftfahrt-Geschäft, sagte United-Technologies-Chef Louis Chenevert in Hartford (US-Bundesstaat Connecticut).
Seit dem Wochenende hatten Spekulationen die Runde gemacht, United Technologies könnte zuschlagen. Das Konglomerat stellt bereits Cockpit-Elektronik her. Zu den Tochterfirmen gehören zudem der Triebwerks-Hersteller Pratt & Whitney und der Hubschrauber-Produzent Sikorsky.
United Technologies ist auch in anderen Sparten aktiv, so bei Aufzügen (Otis), im Brandschutz und der Sicherheitstechnik.
Goodrich hat der Übernahme zugestimmt und pro Aktie einen Preis von 127,50 Dollar herausgeschlagen. Ende vergangener Woche war das Papier noch 93 Dollar wert. Die Übernahme steht aber noch unter dem Vorbehalt, dass die Wettbewerbsbehörden und die Aktionäre von Goodrich zustimmen.
Für den Flugzeugtechnik-Spezialisten arbeiten weltweit 27.000 Menschen. Der Sitz liegt in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina.
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Quelle: t-online.de , dpa-AFX
geba schrieb:
am 22. September 2011 um 13:17:30
(3)
(1)
Mega-Deal in Luftfahrtbranche: United Technologies übernimmt Goodrich
@realwirtschaft
Peanuts,die drucken wir in 2 Stunden.Kennst Du
unseren neuen Geld-Hochleistungsdrucker schon ? Bernanke geprüft und von Schäuble signiert.
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Realwirtschaft schrieb:
am 22. September 2011 um 12:39:11
(7)
(1)
Bargeld
für 16,5 Milliarden Dollar in bar !!?? Wo das wohl herkommt? Ein Schelm wer schlechtes dabei denkt.
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steuermob schrieb:
am 22. September 2011 um 12:18:59
(7)
(0)
Mega-Deal
UT wird immer mehr zum Gemischtkonzern. Bringt einerseits Synergien (zweifelhaft, wie bei den meisten Fusionen unter diesem
Aspekt), wird aber schwerer zu führen. Die Probleme nehmen zu, weil sich Personen kaum noch mit den Unt.-Teilen identifizieren, da sie ohnehin als fungible Masse angesehen werden. Ist eine Frage der Zeit, bis UT eine andere Politik fahren wird oder muß. Die Geschichte lehrt es.
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