31.08.2011, 19:36 Uhr | AFP
Die Menschen im Osten Deutschlands sind einer Studie zufolge kränker als die im Westen Deutschlands. Wie die Krankenkasse Barmer GEK in Berlin mitteilte, gibt es eine ungleiche regionale Verteilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen.
Demnach hätten die Menschen in Baden-Württemberg am wenigsten mit Krankheiten zu tun, die in Sachsen am meisten. Nach Städten betrachtet ist die Bevölkerung im Raum Halle, in Schwerin und Leipzig besonders krankheitsanfällig. Die Menschen in Stuttgart, Kempten und Ulm seien dagegen besonders gesund.
Wie der Leiter Unternehmensstrategie und Controlling der Barmer GEK, Uwe Repschläger, erklärte, zeige sich bei den regionalen Unterschieden des Gesundheitszustands der wesentliche Einfluss von Bildung und Einkommen auf Gesundheitschancen. Mit der Abwanderung von besser verdienenden und gebildeten Bevölkerungsgruppen aus den neuen Bundesländern habe sich auch eine Gesundheitsmigration vollzogen.
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Die östlichen Regionen liegen demnach in der Morbiditätsstatistik zwar in den meisten, aber nicht in allen Krankheitsgruppen vorne. So zeigten sich bei Depressionen in den Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen sowie in Bayern die höchsten dokumentierten Krankheitslasten. Im Osten würden Depressionen dagegen unterdurchschnittlich auftauchen. Dies liege aber auch an der höhere Dichte der Versorgung mit Psychotherapeuten. Während in den Stadtstaaten die Versorgung bei bis zu 150 Prozent des Bundesdurchschnitts liege, liege sie im gesamten Osten um rund 50 Prozent darunter. "Mit der Zahl der Psychotherapeuten steigt naturgemäß die Zahl der Depressionsdiagnosen", erklärte Repschläger.
Quelle: AFP , t-online.de
Willi schrieb:
am 16. September 2011 um 22:13:51
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kranke Ostdeutsche
viele im Osten sind eben noch überfordert wenn sie 8 Std am Tag effektiv arbeiten sollen und feiern deshalb mehr krank.
Aber die " neue Generation" die sich nicht in der Lage fühlt überhaupt nach dem Schulabschluß zu arbeiten steht schon in den Startlöchern
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Doc Stuttgart schrieb:
am 16. September 2011 um 21:31:20
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Nicht krankfeiern - kämpfen!
Leute, geht in die Gewerkschaften und engagiert Euch bei Attac! Tut was gegen die Herrrschaft von Ackermann &
Co. - Laßt nicht zu, daß das arbeits-politische Rad in die 1950er-Jahre zurückgedreht wird! Unterstützt Parteien, die gerechte Ökonomie & Ökologie verbinden! Undwenn Ihr persönlich wirklich ausgebrannt seid, sprecht mit Eurem Hausarzt über eine mögliche Rehakur oder andere Maßnahmen - das ist gut so. Herzliche Grüße vom Alternativ-Doc
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heidi schrieb:
am 16. September 2011 um 19:19:45
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wieder der osten
warum wird permanent der osten in den dreck gezogen?
klar hat der ossi probleme mit dem krank werden. wenn man sich die
differenz der löhne ost-west anschaut kann man ja nur krank werden.
und zum thema zeitarbeit möchte ich gleich gar nichts mehr sagen....
die lieben politiker sollten sich mal eine lösung einfallen lassen und nicht alles in die eigene tasche wandern lassen.
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